Radisson Blu Arlandia Hotel, Schweden

Das Radis­son Blu Arland­ia Hotel ist ein Flug­ha­fen­ho­tel am Stock­hol­mer Air­port Arlan­da, das sich in der Nähe des Ter­mi­nals befin­det und auf kur­ze Auf­ent­hal­te vor oder nach Flü­gen aus­ge­legt ist. 

Radisson Blu Arlandia Hotel – Lage

Das Hotel ist mit einem Shut­tle­bus vom Ter­mi­nal aus erreich­bar, der meh­re­re Hotels und Park­plät­ze anfährt. Gleich gegen­über befin­det sich das Jum­bo Hotel, das in eine Boe­ing 747 ein­ge­baut wurde.

Radisson Blu Arlandia Hotel – Check-​in und Lobby

An der Rezep­ti­on wer­de ich etwas unter­kühlt begrüßt. Na ja, bin ich inzwi­schen ja von Schwe­den gewöhnt. Dann erklärt man mir erst ein­mal lang und breit, dass man ein bar­geld­lo­ses Hotel sei. Mei­ne Güte, es ist spä­ter Sonn­tag­abend und ich hät­te ein­fach nur ger­ne ein Bett. Ich hat­te sowie­so nicht vor, die Über­nach­tung bar zu zah­len. Als das erle­digt ist, bekom­me ich end­lich mei­ne Zim­mer­kar­te, ohne ein wei­te­res Wort der Infor­ma­ti­on. Auch hier muss man dem Mit­ar­bei­ter alles, was wich­tig ist, aus der Nase ziehen.

Die Lob­by hat den Touch einer Möbel­aus­stel­lung von IKEA, was ich nicht nega­tiv mei­ne. Es sieht eben typisch schwe­disch aus, wie man es aus dem Ein­rich­tungs­haus so kennt.

In der Lob­by befin­det sich eine Bar und dahin­ter der Zugang zum Restaurant.

Radisson Blu Arlandia Hotel – Zimmer

Mit dem Fahr­stuhl fah­re ich in den zwei­ten Stock, wo sich mein Zim­mer befin­den soll. Die Kor­ri­do­re hier erschei­nen etwas düster und nicht beson­ders ein­la­dend. Eine Reno­vie­rung täte da auf jeden Fall mal gut, aber man die anschei­nend nur in der Lob­by durchgeführt.

Nach dem Betre­ten des Zim­mers ste­he ich in einem klei­nen Flur, in dem sich rechts ein Klei­der­schrank befin­det und links der Zugang zum Bad.

Beim ersten Blick ins Zim­mer bin ich dann schon sehr ent­täuscht. Der Raum ist win­zig und die Aus­stat­tung auch schon älter. Vier Ster­ne wür­de ich die­ser Unter­kunft auf kei­nen Fall geben und Preis/​Leistung stim­men so gar nicht. Das Bett ist auch recht hart, was ich gar nicht mag. Zu zweit wür­de man in dem Zim­mer wirk­lich Platz­angst bekom­men, zumal es auch noch so voll gestellt ist.

Neben dem Bett steht ein Ses­sel, den man mit einem Kis­sen ver­se­hen hat, um ihn wohl etwas aufzupeppen.

Gegen­über ste­hen ein Tisch und ein Stuhl, die wohl auch als Arbeits­platz die­nen sollen.

Ein gro­ßer Flach­bild­fern­se­her hängt an der Wand. Der Durch­gang zwi­schen Bett und besag­ter Wand ist aller­dings so schmal, dass man hier kaum durch kommt.

In einer Ecke neben dem Schrank ste­hen ein Was­ser­ko­cher und eini­ge Snacks. Dar­un­ter befin­det sich die dürf­ti­ge Minibar.

Das Bad ist dann abso­lu­te Minia­tur­grö­ße. Man kann sich hier kaum dre­hen und stößt stän­dig irgend­wo an. Wenig­stens ste­hen recht ordent­li­che Hygie­ne­pro­duk­te zur Verfügung.

Radisson Blu Arlandia Hotel – Pool und Fitness

Das Radis­son Blu Arland­ia Hotel ver­fügt im Erd­ge­schoss über einen klei­nen Innen­pool, der auch beheizt ist. Dane­ben befin­det sich ein klei­nes Fitnesscenter.

Radisson Blu Arlandia Hotel – Frühstück

Das Früh­stück ist bei mei­nem Auf­ent­halt im Zim­mer­preis inklu­si­ve und wird im Hotel­re­stau­rant ser­viert. Im Gegen­satz zu den Zim­mern wur­de die­ses, wie die Lob­by, recht schön renoviert.

Die Aus­wahl am Buf­fet ist sehr gut und reich­hal­tig. Es gibt vie­le war­me und kal­te Spei­sen. Eier kön­nen nach Wunsch aus der Küche bestellt werden.

Radisson Blu Arlandia Hotel – Fazit

Mein Fazit des Radis­son Blu Arland­ia fällt durch­wach­sen aus. Wäh­rend die Lob­by sehr anspre­chend ist und das Früh­stück wirk­lich toll, sind die Zim­mer ein­fach nur win­zi­ge Kam­mern, die auch mal gene­ral­über­holt wer­den soll­ten. Für den Preis, der hier auf­ge­ru­fen wird, wird ein­fach viel zu wenig gebo­ten. Auch das Per­so­nal könn­te etwas freund­li­cher und ser­vice­ori­en­tier­ter sein. Beim näch­sten Mal wür­de ich wohl eher das Cla­ri­on Hotel wie­der vorziehen.

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Betty

Es gibt nichts, was ich mehr liebe als die Welt zu bereisen. Immer mit dabei ist meine Kamera, wenn ich spannende Abenteuer erlebe und neue Reiseziele erkunde. Das Reisen bereitet mir so viel Freude, dass ich nun auch meine Leser an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen möchte.

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