The Westminster London – Curio by Hilton Hotel

Das „The West­min­ster Lon­don” Hotel ist eines der neue­sten Häu­ser der Hil­ton Grup­pe in der bri­ti­schen Haupt­stadt und gehört zur Mar­ke Curio. Zuvor war das Hotel ein Dou­ble­Tree Hotel, wur­de aber kom­plett reno­viert und umbenannt.

The Westminster London – Curio by Hilton Hotel – Lage

Das Hotel befin­det sich in der City of West­min­ster in der Nähe des Them­se­ufers und direkt hin­ter dem Gebäu­de des MI5 Geheim­dien­stes. Fuß­läu­fig zu errei­chen sind die U‑Bahnstationen Pim­li­co und Vic­to­ria oder ver­schie­de­ne Buslinien.

The Westminster London – Curio by Hilton Hotel – Check-​in und Lobby

Ich betre­te das Hotel durch den Haupt­ein­gang und befin­de mich in der modern ein­ge­rich­te­ten Lob­by, die aller­dings sehr voll ist und das ändert sich über mei­nen gesam­ten Auf­ent­halt nicht. Was ich erst spä­ter erfah­re, das Hotel ist kom­plett aus­ge­bucht. So sind Fotos in der Lob­by so gut wie unmög­lich. Neben der Rezep­ti­on gibt es noch ein paar Sitz­ecken, die aber bei so vie­len Gästen kaum ausreichen.

Trotz­dem küm­mert sich zügig ein Mit­ar­bei­ter um mich, aller­dings nicht beson­ders freund­lich. Weder mein Dia­mond Sta­tus bei Hil­ton noch irgend­wel­che Bene­fits wer­den ange­spro­chen, gera­de mal das Früh­stück wird kurz erklärt, dann bekom­men ich auch schon mei­ne Zim­mer­kar­te und der Check-​in ist beendet.

The Westminster London – Curio by Hilton Hotel – Zimmer

Mit dem Fahr­stuhl geht es für mich in den sech­sten Stock und wäh­rend der Bereich unmit­tel­bar vor den Fahr­stüh­len noch durch die gro­ßen Fen­ster hell erleuch­tet ist, lie­gen die Flu­re im Schum­mer­licht. Ein Schild erklärt, dass damit etwas Mysti­sches und geheim­nis­vol­les kre­iert wer­den soll. Ich fin­de es aller­dings eher etwas unprak­tisch, da man in einem Hotel ja in erster Linie sein Zim­mer fin­den will und es ist schon sehr dun­kel, beson­ders wenn man von den hell erleuch­te­ten Fahr­stüh­len kommt.

Hin­ter der Zim­mer­tür geht es dann recht unge­wöhn­lich wei­ter. Anstatt des nor­ma­len Ein­gangs­be­rei­ches befin­det sich hier gleich hin­ter der Tür das Wasch­becken. Soweit so gut.

Das Wasch­becken hat aus­rei­chend Abla­ge­flä­che, aller­dings ist der Sei­fen­spen­der etwas unprak­tisch links zwi­schen Tür und Wasch­becken ange­bracht. Auf einer Abla­ge dar­un­ter lie­gen die Hand­tü­cher, aber lei­der gibt es nir­gend­wo einen Ort, wo man sie auf­hän­gen kann, mit Aus­nah­me des Tür­grif­fes der Tür zur Toilette.

Im wei­te­ren Ein­gangs­be­reich befin­det sich ein begeh­ba­rer Klei­der­schrank kom­plett mit Safe, Bügel­eisen und Bügel­brett. Anson­sten gibt es aber nur eine Klei­der­stan­ge sowie eine klei­ne Kof­fer­ab­la­ge, mehr Platz ist nicht. An der gegen­über­lie­gen­den Wand sind zwei wei­te­re schwar­ze Türen zu finden.

Hin­ter der ersten Tür ver­birgt sich die Toi­let­te, hin­ter der zwei­ten die Dusche. Die Dusch­ka­bi­ne hat einen Regen­dusch­kopf sowie eine Hand­brau­se, aller­dings gelangt man direkt aus der Kabi­ne in den Vor­raum, was ich etwas unprak­tisch fin­de, denn so wird auch der Flur leicht nass. Ein wei­te­res Pro­blem in die­sem Zim­mer, sowohl in der Dusche als auch in der Toi­let­te waren das Licht kaputt. Bei der Toi­let­te konn­te man noch die Tür offen las­sen, bei der Dusche war das schon schwie­ri­ger und beho­ben hat das Pro­blem wäh­rend mei­nes Auf­ent­hal­tes auch niemand.

Hygie­ne­pro­duk­te gibt es im Zim­mer nur aus Spen­dern. Eine Mar­ke lässt sich nicht erken­nen und auch die Aus­wahl ist sehr beschei­den. Selbst im Hamp­ton by Hil­ton gibt es da mehr Aus­wahl. Das ist schon sehr wenig in einem vier-Sterne-Haus.

Der erste Blick ins Zim­mer zeigt mir einen win­zi­gen Raum, in dem fast nur das Dop­pel­bett Platz fin­det. Dazu ist es noch recht dun­kel, denn aus dem Fen­ster ist nur die Wand des gegen­über­lie­gen­den Gebäu­des zu sehen.

Das Dop­pel­bett ist sehr bequem, aber doch etwas schmal für zwei Per­so­nen. Schla­fen tut man aller­dings sehr gut, auch die Kis­sen sind sehr ange­nehm zu nut­zen. Neben dem gibt es Steck­do­sen sowie Schal­ter für das Licht des gesam­ten Rau­mes. Aller­dings sind schon die Nacht­ti­sche recht, aber in dem win­zi­gen Zim­mer ist auch kaum für mehr Platz.

An der gegen­über­lie­gen­den Wand hängt der Flach­bild­fern­se­her. Der Durch­gang zwi­schen Wand und Bett ist aller­dings so schmal, dass man gera­de­so vor­bei­kommt. In die Ecke des Zim­mers ist die Mini­bar ein­ge­baut. Es gibt einen Was­ser­ko­cher, Tee, Kaf­fee sowie einen Kühlschrank.

In der ande­ren Ecke gibt es einen klei­nen Schmink­tisch, der auch als Schreib­tisch genutzt wer­den kann. Viel Platz ist hier aber wirk­lich nicht und eine Steck­do­se gibt es auch nicht. Ledig­lich einen klei­nen Kosmetikspiegel.

Neben dem Bett steht noch ein ein­zel­ner Ses­sel, einen Tisch gibt es nicht, dafür wäre aber auch über­haupt kein Platz mehr im Zim­mer. Schon so wüss­te ich nicht, wo ich mein Gepäck las­sen soll­te, wenn ich nicht nur mit einem Hand­ge­päck­kof­fer unter­wegs gewe­sen wäre, geschwei­ge denn zu zweit.

The Westminster London – Curio by Hilton Hotel – Fitness

Ein rich­tig schö­ner Raum ist das Fit­ness­cen­ter des Hotels. Das befin­det sich in der ober­sten Eta­ge in einem völ­lig ver­gla­sten Raum, der eine tol­le Aus­sicht auf Lon­don bietet.

The Westminster London – Curio by Hilton Hotel – Frühstück

Das Früh­stück wird im Hotel­re­stau­rant im ersten Stock ser­viert und ist wäh­rend mei­nes Auf­ent­hal­tes Cha­os pur. Immer­hin wer­de ich auf der Liste der Dame am Ein­gang gefun­den, dann zu einem Platz geführt und es wird ein Auf­stel­ler plat­ziert, der zei­gen soll, dass der Tisch besetzt ist.

Zunächst hole ich mir was zu Trin­ken vom Buf­fet und stel­le mich dann an, um ein Ei nach Wunsch zu bekom­men. Erst ein­mal muss ich län­ger war­ten und dann ist die Aus­wahl auch nicht son­der­lich groß. Das habe ich auch noch nicht erlebt, dass man hier kei­ne Zuta­ten zum Ome­lette hat, son­dern ledig­lich mit oder ohne Pfef­fer­kör­ner wäh­len kann.

Und das hat dann noch nicht ein­mal geklappt, denn ich fin­de ein Ome­lette mit Pfef­fer­kör­nern auf mei­nem Tel­ler, obwohl ich ohne bestellt habe. Dazu gibt es eine klei­ne Aus­wahl wie Früh­stücks­speck, Pil­ze und Hash Browns.

Anson­sten ist das Buf­fet recht dürf­tig aus­ge­stat­tet und die Spei­sen auch nicht von sehr hoher Qua­li­tät. Irgend­was passt das mehr zu einem Motel denn einem vier-Sterne-Hotel.

Beson­ders beim Obst fällt auf, dass ein Groß­teil nicht frisch ist, son­dern aus der Dose kommt.

Auch die Aus­wahl an Brot und Gebäck ist recht dürf­tig. Etwas Fri­sches sucht man hier auch ver­ge­bens. Alles scheint irgend­wie aus der Großpackung.


Rich­tig span­nend wird es aber, als ich mit mei­nem Essen zurück zum Tisch kom­me, denn der wur­de in der Zwi­schen­zeit kom­plett abge­räumt und neu ein­ge­deckt. Mei­ne Geträn­ke sind ver­schwun­den, eben­so wie das Schild, dass der Tisch besetzt ist. Wozu man das dann hin­stellt, ist mir ein Rät­sel. Einen Moment spä­ter bemerkt das zumin­dest eine Ange­stell­te, die mir einen neu­en Platz zuweist. Geträn­ke und Bei­la­gen muss ich mir aber noch­mals holen. So was soll­te eigent­lich nicht pas­sie­ren, zumal ich nicht son­der­lich lan­ge weg war, son­dern nur etwas län­ger auf mein Ei war­ten musste.

The Westminster London – Curio by Hilton Hotel – Fazit

Was soll ich sagen, ich habe das Hotel mit gro­ßen Erwar­tun­gen betre­ten und wur­de schon lan­ge nicht mehr so rund­her­um ent­täuscht. Beson­ders nach­dem ich in Lon­don so tol­le Hotels aus dem Hil­ton Port­fo­lio wie das Hil­ton Banks­ide und das Hil­ton Syon Park besucht habe. Es gab weder ein Upgrade, noch eine Erklä­rung, dass man, weil das Hotel aus­ge­bucht war, kei­nes ver­ge­ben konn­te. Über­haupt scheint man mir eines der schlech­te­sten Zim­mer gege­ben zu haben. Even­tu­ell, weil ich über Punk­te gebucht habe? Immer­hin 60.000 Punk­te hat mich der Auf­ent­halt geko­stet, anson­sten wären für die­ses Zim­mer zu mei­nen Daten fast 500 Pfund pro Nacht fäl­lig geworden.

Auch beim Check-​out wur­de auf die Pro­ble­me über­haupt nicht ein­ge­gan­gen. Lapi­dar wur­de mir gesagt, dass der Mana­ger gera­de nicht da sei und man sich spä­ter bei mir mel­den wür­de. Das ist aber auch vier Wochen spä­ter nicht pas­siert, sodass ich zum ersten Mal eine Beschwer­de an Hil­ton geschrie­ben habe. Anschlie­ßend wur­den mir dann als Ent­schul­di­gung immer­hin 10.000 Punk­te gut­ge­schrie­ben, zumin­dest ein klei­ner Trost. Emp­feh­len kann ich das Hotel auf­grund mei­ner Erleb­nis­se aber so gar nicht. Die Lage ist wirk­lich gran­di­os, aber anson­sten kann ich ein­fach nichts Gutes an dem Hotel fin­den. Ich woll­te The West­min­ster Lon­don wirk­lich mögen, aber es gab ein­fach so viel, was hier nicht stimm­te, sodass ich mir beim näch­sten Lon­don­auf­ent­halt wie­der ein ande­res Hotel suchen werde.

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Betty

Es gibt nichts, was ich mehr liebe als die Welt zu bereisen. Immer mit dabei ist meine Kamera, wenn ich spannende Abenteuer erlebe und neue Reiseziele erkunde. Das Reisen bereitet mir so viel Freude, dass ich nun auch meine Leser an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen möchte.

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