US-​Preclearance Dublin + 51st & Green Lounge

Dub­lin ist neben Shan­non der ein­zi­ge Ort in Euro­pa, wo man die US-​Einreise schon vor dem Abflug durch­füh­ren kann. Die­ser Pro­zess nennt sich Pre­cle­ar­ance und wird lei­der nur auf der grü­nen Insel ange­bo­ten. Außer­dem gibt es die­se Mög­lich­keit zum Bei­spiel an vie­len kana­di­schen Flug­hä­fen oder in Abu Dha­bi. Da man schon die Ein­rei­se voll­zo­gen hat, ist der rest­li­che Ter­mi­nal tabu, sodass es für US-​Passagiere auch eine sepa­ra­te Lounge gibt, die 51st & Green. 

US-​Preclearance Dublin

Um zum Pre­cle­ar­ance für US-​Flüge zu kom­men, folgt man in Dub­lin am besten der Beschil­de­rung. Wer von hier in die USA fliegt, für den ist die­ser Pro­zess ver­pflich­tend, sodass es gut ist, etwas eher am Flug­ha­fen zu sein. Ich hat­te rund drei Stun­den Auf­ent­halt zwi­schen mei­nen Flü­gen, die mehr als aus­rei­chend waren.

Mit­ten im Ter­mi­nal gibt es die­sen brei­ten Ein­gang. Davor wer­den die Bord­kar­ten kon­trol­liert, denn hier haben nur Rei­sen­de mit USA Flü­gen Zutritt. Dann geht es die Roll­trep­pe hin­un­ter zu Kontrolle.

Hin­ter dem Ein­gang gibt es gleich eine Sicher­heits­kon­trol­le, bei der aber nur das Hand­ge­päck durch­leuch­tet wird. Pas­sa­gie­re selbst wer­den nicht noch­mal kon­trol­liert. Gleich dahin­ter fin­det die eigent­li­che Ein­rei­se statt. Ich habe den Bereich sehr leer erlebt und muss­te kei­ne zwei Minu­ten war­ten. Alles ver­lief sehr unkom­pli­ziert und schnell. Dann wur­de ich schon in den abge­trenn­ten Bereich des Ter­mi­nals entlassen.

51st & Green Lounge

Hin­ter der Ein­rei­se befin­den sich eine Hand­voll Gates, an denen die USA Flü­ge abge­fer­tigt wer­den. Es gibt ein klei­nes Restau­rant und einen Shop sowie am hin­ter­sten Ende den Ein­gang zur 51st & Green Lounge.

Der Zugang besteht aus einem lan­gen Gang, in des­sen Mit­te sich ein klei­ner Emp­fangs­tre­sen befin­det, wo die Zugangs­be­rech­ti­gung kon­trol­liert wird. Zutritt zur Lounge habe alle Busi­ness Class Pas­sa­gie­re aller USA Flü­ge. Die Lounge ist also nicht auf eine Alli­anz beschränkt.

Die eigent­li­che Lounge besteht dann aus einem gro­ßen Raum, den ich wäh­rend mei­nes gesam­ten Auf­ent­hal­tes als sehr voll vor­ge­fun­den habe. Des­halb war Foto­gra­fie­ren auch unmög­lich. Nur mit Mühe konn­te man zeit­wei­se einen frei­en Platz bekom­men und auch am klei­nen Buf­fet drän­gel­ten sich die Men­schen. Im Ange­bot waren eine Sup­pe, etwas Salat, Hähn­chen­fleisch sowie Cracker und Des­sert. Geträn­ke gab es an der Bar und nicht-​alkoholisches auch im Kühl­schrank. Teil­wei­se kam das Per­so­nal lei­der gar nicht mit dem Auf­fül­len hinterher.

51st & Green Lounge – Fazit

Ein ent­spann­ter Lounge Auf­ent­halt sich anders aus. Die klei­ne Lounge hat zwar eine tol­le Lage, denn man kann durch die gro­ßen Schei­ben sehr viel vom Flug­ha­fen­ge­sche­hen sehen, doch alles ande­re war nicht so toll. Die Lounge ist ein­fach zu klein für die Men­ge an Flü­gen, die hier inzwi­schen abge­fer­tigt wer­den. Auch das Ange­bot an Spei­sen war nicht beson­ders. Ein Auf­ent­halt am Gate wäre aber auch nicht bes­ser gewe­sen, denn dort waren Sitz­plät­ze abso­lu­te Man­gel­wa­re, sodass die Lounge noch die bes­se­re Alter­na­ti­ve war.

So super die Pre­cle­ar­ance ist, und das habe ich echt genos­sen, dass ich in den USA durch kei­ne Kon­trol­le mehr muss­te, so schlecht orga­ni­siert ist der Ter­mi­nal mit der Lounge. Haupt­grund dafür wird sein, dass der Bereich inzwi­schen aus allen Näh­ten platzt und drin­gend eine Ver­grö­ße­rung benö­ti­gen wür­de. Trotz­dem wür­de ich wie­der über Dub­lin flie­gen, denn die Vor­tei­le der Pre­cle­ar­ance sind ein­fach unschlagbar.

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Betty

Es gibt nichts, was ich mehr liebe als die Welt zu bereisen. Immer mit dabei ist meine Kamera, wenn ich spannende Abenteuer erlebe und neue Reiseziele erkunde. Das Reisen bereitet mir so viel Freude, dass ich nun auch meine Leser an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen möchte.

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