American Airlines Business Class Airbus 321: Vancouver-Dallas/ Fort Worth

Während die Business Class auf Flügen innerhalb der USA First Class genannt wird, trägt sie auf grenzüberschreitenden Flügen nach Kanada den Namen Business Class. Dabei handelt es sich aber um die gleichen Kurzstreckenflugzeuge mit identischer Bestuhlung. Auf diesem Flug war ich zwischen Vancouver und Dallas/ Ft. Worth unterwegs.

Da der Flughafen Vancouver über eine US-Preclearance Facility verfügt, gehe ich gleich nach der Abgabe meines Aufgabegepäcks zur US-Einwanderung. Zuerst geht es durch die Security, danach zum Automaten und zum Officer. Als die Einreise erledigt ist, bis ich in einem abgetrennten Terminalbereich, wo es leider keine mir zugängliche Lounge gibt. Lediglich einige Geschäfte und Restaurants sind hier zu finden.

So warte ich die meiste Zeit am Gate, wo es sehr voll ist und ich nur mit Glück noch einen Sitzplatz bekomme. Das Boarding beginnt dann pünktlich und ich kann als Business Class Passagier mit der Gruppe eins einsteigen.

American Airlines 1415
Vancouver (YVR) – Dallas/ Ft. Worth (DFW)
Abflug: 13:15 Uhr
Ankunft: 19:20 Uhr (-1 Std.)
Dauer: 4:05 Stunden
Flugzeug: Airbus 321
Sitz: 1F (First Class)

Etwa die Hälfte aller Airbus 321 bei American Airlines stammen ursprünglich von US Airways und wurden seit der Übernahme leider weder mit Monitoren noch mit Steckdosen ausgestattet. Ansonsten besteht die Business Class aus bequemen Sesseln, die für einen rund vierstündigen Flug ausreichend Platz und Komfort bieten.

Auf meinem Sitz befindet sich ein eingeschweißte, dünne Decke, ein Kissen gibt es leider nicht. Lediglich die Kopfstütze kann angeklappt werden.

Schon während des Boardings gibt es ein Begrüßungsgetränk nach Wunsch. Am Boden wird dieses in Plastikbechern serviert.

Pünktlich verlassen wir das Gate und fahren zur Startbahn. Die Fahrt dauert ziemlich lang und wir umrunden fast den ganzen Flughafen.

Nach dem Start habe ich noch einen schönen Blick auf den Flughafen und die umliegenden Orte. Vancouver wird leider von Wolken verdeckt.


Kurz nach dem Start nimmt die Bewölkung zu, aber ich kann den Mount Baker, einen der Kaskadenvulkane, durch die Wolken sehen.

Rund zehn Minuten nach dem Start werden die Anschnallzeichen ausgeschaltet. Ich aber klebe nur mit der Nase an der Scheibe, denn momentan überfliegen wir die San Juan Islands und Orca Island ist gerade sehr schön aus der Luft zu erkennen.

An Bord wird währenddessen die erste Getränkerunde mit warmen Nüssen serviert.

Einige Zeit später überfliegen wir das südliche Washington, wo interessante Landschaft und einige Orte zu erkennen sind.

Eine dreiviertel Stunde nach dem Start wird das Mittagessen serviert. Die Mahlzeit ist in Ordnung, aber nichts Besonderes.

Einige Zeit später ist es dann bedeckt und erst über Colorado ist wieder etwas von der Landschaft zu sehen. Die schneebedeckten Berge sehen aus der Luft toll aus, aber langsam schwindet das Tageslicht.

Zum Dessert verteilt die Crew schließlich noch warme Cookies.

Bis das letzte Tageslicht verschwunden ist, beobachte ich noch die Landschaft aus dem Fenster.

Nach knapp vier Stunden landen wir auf dem Flughafen Dallas/ Ft. Worth, wo es noch einige Minuten dauert, bis wir das Gate erreichen.

Fazit: Der Flug von Vancouver nach Dallas mit American Airlines war komfortabel und in der Business Class sehr angenehm. Generell bieten amerikanische Fluggesellschaften auch auf Kurzstrecken ein besseres Produkt als in Europa. Auf diesem Flug hatte ich auch eine sehr nette Crew, die sich toll um die Passagiere gekümmert hat. Leider hat sich American Airlines allerdings dazu entschieden, die Monitore aus den Maschinen zu entfernen und nur noch Entertainment als Stream anzubieten. Mit der Hilfe der App kann man sich mit dem eigenen Gerät in das Wi-Fi des Fluges einloggen und so Filme schauen. Ohne App und Gerät geht das nicht.

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Betty

Es gibt nichts, was ich mehr liebe als die Welt zu bereisen. Immer mit dabei ist meine Kamera, wenn ich spannende Abenteuer erlebe und neue Reiseziele erkunde. Das Reisen bereitet mir so viel Freude, dass ich nun auch meine Leser an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen möchte.

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