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Finnair Business Class A321: Berlin-Helsinki

Finnair ist die nationale Fluggesellschaft von Finnland und fliegt von Berlin aus nur nach Helsinki. Ich bin mit der Airline auf meinem Flug in die USA zum ersten Mal unterwegs und war ganz gespannt, wie es mir gefallen würde.

Rund eine halbe Stunde vor dem Abflug verlasse ich die British Airways Terraces Lounge und begebe mich wieder zum Gate, wo ich die Sicherheitskontrolle passiere. Ich brauche gar nicht lange warten, dann beginnt auch schon das Boarding.

Als Passagier der Business Class darf ich eigentlich zuerst einsteigen. Allerdings komme ich gar nicht bis zum Einstieg, denn am Gate herrscht reines Chaos und niemand sorgt für Ordnung. So drängelt sich eine Gruppe Asiaten ganz nach vorn. Auch beim Kontrollieren der Bordkarten lässt man einfach jeden passieren. Da braucht man auch kein Priority Boarding.

Finnair 1432
Berlin (TXL) – Helsinki (HEL)
Abflug: 09:50 Uhr
Ankunft: 12:40 Uhr
Dauer: 1:50 Stunden
Flugzeug: Airbus 321
Sitz: 1F (Business Class)

An Bord werde ich von der Crew freundlich begrüßt und zu meinem Platz in der ersten Reihe begleitet. Mein Gepäck muss komplett in das Fach, denn hier darf während Start und Landung nichts am Boden stehen.

Die Kabine ist komplett in Grautönen gehalten und erscheint schon etwas älter, ist jedoch sauber. Farbe bekommt das Design nur durch die grünen Kissen und Decken. Alle Sitze sind mit Stoff bezogen, während viele Airlines auf der Kurzstrecke heute auf Leder setzen. Die Business Class ist nach hinten nur durch einen Vorhang abgetrennt.

Leider ist die Business Class innerhalb von Europa auch bei Finnair heutzutage nur noch eine etwas bessere Economy Class. Die Sitze sind dieselben und auch der Abstand unterscheidet sich nicht sonderlich. Das ist immer wieder ärgerlich, denn so unbequem fliegt man kaum irgendwo auf der Welt in der Business Class auf der Kurzstrecke. Das ist eine Eigenart europäischer Airlines.

Auf dem Sitz finde ich ein Kissen und eine Decke vor, eine nette Geste, denn auf den meisten Kurzstrecken bekommt man das nicht. Ansonsten ist es ein typischer Economysitz, allerdings ist die Beinfreiheit in Reihe eins in Ordnung.

Fünf Minuten vor der Abflugzeit ist das Boarding beendet und nicht nur der Mittelsitz, sondern auch der Gangplatz neben mir bleibt leer. So kann ich mich auf dem Flug gut ausbreiten. Vor dem Start werden von der Crew noch Zeitungen verteilt.

Pünktlich starten wir nach Helsinki. Vor uns wieder mal die United nach Newark. Das wird ja schon zur Gewohnheit. Bei meinem letzten Flug nach New York mit Lufthansa war das genauso.

Allerdings dürfen wir zuerst starten, die United muss warten. Wir starten nach Westen, wie fast immer.

Doch dann wird alles anders, denn wir fliegen eine Rechtskurve. Ich sehe noch die United abheben und dann kommen wir nochmal am Flughafen vorbei. So habe ich Tegel auch nur selten gesehen.

Nach ungefähr 10 Minuten werden die Anschnallzeichen gelöscht und die Crew kommt mit feuchten Tüchern durch die Kabine, bevor der Service startet. In Reihe eins habe ich einen recht großen Tisch, der sich auch zur Hälfte einklappen lässt.

Inzwischen fliegen wir bis zur Oder und folgen dem Fluss dann ein Stück nach Norden, bevor es über Stettin auf die Ostsee hinaus geht. Zu sehen ist unter einer geschlossenen Wolkendecke leider nichts.

In der Business Class wird derweil das Frühstück serviert. Alles wir auf einem Tablett serviert. Es gibt eine warme Speise bestehend aus Omelett, Kartoffeltasche und Würstchen, sowie Obstsalat und Blaubeerjogurt. Dazu wird von den Crew finnisches Gebäck gereicht.

Nach dem Essen gibt es eine weitere Getränkerunde mit Kaffee oder Tee sowie einer großen Auswahl an Kaltgetränken.

Nach rund 90 Minuten Flugzeit setzen wir zur Landung an und ich habe fantastische Ausblicke auf Südfinnland, das sich am Karfreitag noch tief verschneit zeigt.

Schließlich landet die Maschine ohne Verzögerung auf dem Flughafen von Helsinki. Überhaupt scheint hier nicht viel los zu sein, denn ich sehe nicht eine Maschine starten oder landen.

Umso verwunderlicher ist es, dass wir eine Außenposition erhalten. Aber da die Sonne scheint, ist das nicht weiter schlimm.

Mit dem Bus geht es zum Terminal, von wo ich einen letzten Blick auf den Airbus 321 werfe, bevor ich zur Passkontrolle und zur Business Lounge gehe.

Fazit: Der innereuropäische Businessflug nach Helsinki war absolut in Ordnung und einer der besseren Business Class Flüge in Europa. Die Sitze waren, wie in Europa üblich, Economysitze, also nichts besonderes. Sehr gut war allerdings der Service. Der Crew war freundlich und immer in der Kabine unterwegs, um alle Wünsche der Gäste zu erfüllen. Das Frühstück war in Ordnung, sehr gut war der umfassende Getränkeservice, der auch Blaubeersaft umfasste, den Finnair exklusiv anbietet.

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