W Miami Hotel, Florida

Für die Sil­ve­ster­nacht 2018/​19 habe ich ein beson­de­res Hotel in Miami gesucht, das mög­lich auch fuß­läu­fig zu den Fei­er­lich­kei­ten liegt. Dabei bin ich auf das W Miami Hotel gesto­ßen, das sich direkt im Her­zen von Down­town befindet. 

W Miami Hotel – Buchung und Lage

Das W Miami Hotel befin­det sich in den unte­ren Eta­gen eines Hoch­hau­ses in Down­town Miami. Für Besu­cher, die Strand­nä­he suchen, ist es eher unge­eig­net, denn es ist ein rei­nes Stadt­ho­tel, von dem vie­le Orte in Down­town fuß­läu­fig zu errei­chen sind. Das Hotel gehör­te zu einer asia­ti­schen Ket­te und wur­de erst kürz­lich von Mar­riott übernommen.

Da die Hotels am Sil­ve­ster­abend astro­no­mi­sche Prei­se ver­lang­ten, habe ich das Hotel mit Punk­te gebucht, was ein außer­ge­wöhn­li­cher guter Deal war. Der Cash-​Preis lag bei rund 900 Dol­lar plus 100 Dol­lar für die Sil­ve­ster­par­ty. Über Mar­riott Rewards war das Hotel als Kate­go­rie 5 (ist inzwi­schen lei­der Kate­go­rie 6) ein­ge­ord­net und ver­lang­te 35.000 Punk­te (jetzt 50.000 Punk­te), was für ein fünf Ster­ne Haus in die­ser Lage abso­lut in Ord­nung ist.

W Miami Hotel – Check-​in und Lobby

Ich errei­che das Hotel mit dem Miet­wa­gen. Das W Miami bie­tet aus­schließ­lich Valet Par­king zum Preis von 40 Dol­lar pro Nacht an, sodass das kein Schnäpp­chen ist. Nor­ma­ler­wei­se hät­te man sich in der Umge­bung auch einen Park­platz suchen kön­nen, doch an Sil­ve­ster waren die­se Alter­na­ti­ven nicht gege­ben. Nach Abga­be mei­nes Miet­wa­gens betre­te ich die Lob­by durch den Haupteingang.

Ich wer­de sehr freund­lich begrüßt und das Per­so­nal hier hat wirk­lich Stil, das mer­ke ich sofort. Mir wird mei­ne Zim­mer­kar­te über­reicht und die Mar­riott Pla­ti­num Bene­fits erklärt. Dazu gehö­ren ein Upgrade auf ein grö­ße­res Zim­mer, die Begrü­ßungs­punk­te sowie das kosten­lo­se Früh­stück. Außer­dem erhal­te ich eine Ein­la­dung zur Silvesterparty.

Nach dem Check-​in schaue ich mich noch kurz in der Lob­by um. Die­se ist nicht son­der­lich groß, um nicht zu sagen win­zig. Das macht aber Sinn, wenn man bedenkt, dass sich die Gäste hier wirk­lich nur zum Check-​in auf­hal­ten. Es gibt ledig­lich den Tre­sen sowie eine klei­ne Sitz­ecke. In der hin­te­ren Ecke befin­den sich dann die Fahr­stüh­le zu den Zimmern.

W Miami Hotel – Zimmer

Mit dem Fahr­stuhl bege­be ich mich auf die sech­ste Eta­ge, wo sich mein Zim­mer befin­det. Im Gegen­satz zur Lob­by sieht man hier schon recht deut­lich, dass das Hotel einst zu einer asia­ti­schen Ket­te gehör­te. Die Flu­re haben ein­deu­tig einen fern­öst­li­chen Touch.

Ich errei­che mein Zim­mer und nach dem Gang durch die Tür ste­he ich in einem lan­gen, schma­len Flur. Gleich neben dem Ein­gang befin­det sich ein klei­ner Tisch, dahin­ter schließt sich eine Schrank­wand an und gegen­über befin­det sich der Zugang zum Bad.

Der erste Blick ins Zim­mer gefällt mir schon mal gut. Der Raum ist sehr groß­zü­gig und unver­kenn­bar asia­tisch eingerichtet.

Im Zen­trum des Zim­mers befin­det sich das beque­me Dop­pel­bett, in dem ich sehr gut geschla­fen habe.

Gegen­über steht eine Kom­mo­de mit inte­grier­tem Schreib­tisch. Dar­über hängt der Flach­bild­fern­se­her, der für die Grö­ße des Zim­mers aller­dings etwas klein aus­fällt. Hier hät­te man viel­leicht nach­bes­sern sollen.

Auf der Kom­mo­de fin­de ich dann noch ein recht unge­wöhn­li­ches Accessoire.

In einem Teil der gro­ßen Schrank­wand im Ein­gangs­be­reich befin­det sich dann noch eine Mini­kü­che mit Mikro­wel­le, Wasch­tisch, Kaf­fee­ma­schi­ne, Kühl­schrank und einer gro­ßen Aus­wahl an Snacks und Getränken.

Zu mei­nem Zim­mer gehört auch ein Bal­kon. Die Sitz­mö­bel sind aller­dings etwas spär­lich und nicht sehr bequem.

Der Blick vom Bal­kon zurück ins Zim­mer zeigt, dass sich das Bad hin­ter einem Fen­ster befin­det und so auch Tages­licht bekommt. In Asi­en fin­det man so etwas öfter, in den USA ist das jedoch eher sel­ten. Das Fen­ster kann durch ein Rol­lo ver­schlos­sen werden.

Das Bad ist rie­sig und fast kom­plett aus Mar­mor und Spie­geln. Es macht einen sehr edlen Ein­druck. So gibt es zwei Wasch­becken, eine Bade­wan­ne, Dusche sowie eine abge­trenn­te Toilette.

Die Hygie­ne­ar­ti­kel sind von Bliss und aus­rei­chend vorhanden.

W Miami Hotel – Frühstück

Das Früh­stück wird im Hotel­re­stau­rant ser­viert. Im W Miami gibt es kein Buf­fet, son­dern es wird nur ein à la car­te Früh­stück angeboten.

Für Pla­ti­num Gäste gibt es eine sepa­ra­te Kar­te mit einer doch recht über­sicht­li­chen Aus­wahl, von der ich wäh­len kann. Alle ande­ren Optio­nen wären kostenpflichtig.

Ich wäh­le die Eier, die mit Schin­ken und Früh­stücks­kar­tof­feln sowie Toast ser­viert wer­den. Dazu bestel­le ich Tee und einen Saft. Das Früh­stück ist kein kuli­na­ri­sches High­light aber für mich in Ordnung.

W Miami Hotel – Rooftop Pool

Das W Miami ver­fügt über zwei Pool Berei­che. Einer ist der Pool auf dem Dach, der sich auf der 50. Eta­ge befin­det. Hier fand auch die Sil­ve­ster­par­ty statt.

Das Schwimm­becken ist nicht sehr groß und rund her­um gibt es eini­ge Loun­ge­mö­bel, die auf Kunst­ra­sen ste­hen. An einem Ende befin­det sich eine Bar.

Fan­ta­stisch aber sind die Aus­blicke auf Miami, die ich von hier oben haben. Ganz Down­town sowie Brickell Key und Key Bis­ca­y­ne lie­gen mir zu Füßen.

W Miami Hotel – Pool und Dachgarten

Neben dem Pool in der 50. Eta­ge gibt es noch ein wei­te­res Pool­deck, das aller­dings nicht nur von den Hotel­gä­sten, son­dern auch von den Eigen­tü­mern der Woh­nun­gen, die sich eben­falls im Gebäu­de­kom­plex befin­den, genutzt wer­den kann. Es befin­det sich auf dem Dach eines der Nebengebäude.

Das Pool­deck macht sofort einen fan­ta­sti­schen Ein­druck. Gleich hin­ter dem Ein­gang gibt es meh­re­re Sitz­ecken sowie Freizeitmöglichkeiten.

Dahin­ter befin­den sich gleich drei ver­schie­de­ne Pools, die fast zwi­schen den umlie­gen­den Hoch­häu­sern zu schwe­ben schei­nen. Rund um die Schwimm­becken gibt es Dut­zen­de Lie­gen, sodass immer ein Plätz­chen frei war, wenn ich den Pool besucht habe.

Ein wei­te­res High­light ist die klei­ne Ter­ras­se am Ende des Decks. Hier sind auf meh­re­ren Stu­fen beque­me Sitz­mö­bel auf­ge­stellt, von den man einen fan­ta­sti­schen Blick auf Brickell Key hat.

Zwi­schen den Hoch­häu­sern reicht der Blick sogar bis zum Kreuz­fahrt­ha­fen und dahin­ter kann ich sogar die Hoch­häu­ser von South Beach entdecken.

Schön ist aber auch der Blick direkt zu mei­nen Füßen, wo ich die Brickell Ave­nue Zugbrücke …

… sowie den Miami Cir­cle, eine archäo­lo­gi­sche Aus­gra­bungs­stät­te, entdecke.

W Miami Hotel – Spa und Fitness

Das W Miami ver­fügt auch über einen groß­zü­gi­gen Spa und Fit­ness Bereich. Der Zugang zu die­sem ist jedoch etwas selt­sam. Um dort­hin zu gelan­gen, muss ich in das Park­haus lau­fen und dort dem Weg über eine ziem­lich gro­ßes Park­deck folgen.

Dann geht es durch ein nicht sehr schö­nes Trep­pen­haus und durch die­se pin­ke Tür.

Dahin­ter kom­me ich mir dann wie in einer ande­ren Welt vor, denn schon der Zugang zum Spa Bereich sieht wie­der toll aus.

Der Haupt­raum des Spas ver­fügt über meh­re­re Whirl­pools und Was­ser­becken. In den Neben­räu­men fin­den die Behand­lun­gen statt. Außer­dem gibt es ein groß­zü­gi­ges Fitnesscenter.

W Miami Hotel – Fazit

Mir hat mein Auf­ent­halt im W Miami Hotel sehr gut gefal­len. Für ein Stadt­ho­tel hat das W Miami sehr groß­zü­gi­ge Zim­mer, deren außer­ge­wöhn­li­cher Stil mir irgend­wie gefal­len hat. Rich­tig fan­ta­stisch aber fand ich das Pool und Spa Ange­bot. Das ist schon Klas­se und so nicht in jedem Hotel zu fin­den. Ich wür­de nicht zögern, hier wie­der zu übernachten.

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Betty

Es gibt nichts, was ich mehr liebe als die Welt zu bereisen. Immer mit dabei ist meine Kamera, wenn ich spannende Abenteuer erlebe und neue Reiseziele erkunde. Das Reisen bereitet mir so viel Freude, dass ich nun auch meine Leser an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen möchte.

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