American Airlines First Class Boeing 737: Tampa-Chicago

Zubrin­ger­flü­ge in den USA habe ich schon vie­le genutzt und auch die­ser Flug mit Ame­ri­can Air­lines soll­te mich nur zu mei­ner Trans­at­lan­tik Maschi­ne brin­gen. Zum ersten Mal star­te ich dazu in Tam­pa, von wo es mit einer Boe­ing 737 nach Chi­ca­go geht.

Nach mei­nem Besuch im Admi­rals Club gehe ich die weni­gen Schrit­te zum Gate. Das Boar­ding wird bei Ame­ri­can Air­lines in Grup­pen durch­ge­führt, wobei ich als Pas­sa­gier der inner­ame­ri­ka­ni­schen First Class mit Grup­pe eins ein­stei­gen darf. Aller­dings bin ich trotz­dem nicht die Erste an Bord, denn vor­her gab es schon ein Pre-​Boarding. So war es auch nicht mög­lich, ein gutes Kabi­nen­fo­to zu machen.

Ame­ri­can Air­lines 1464
Tam­pa (TPA) – Chi­ca­go (ORD)
Abflug: 13:55 Uhr
Ankunft: 15:49 Uhr (-1 Std.)
Dau­er: 2:54 Stunden
Flug­zeug: Boe­ing 737
Sitz: 4F (First Class)

Bei Ame­ri­can Air­lines gibt es auch auf der Kurz­strecke gemüt­li­che Leder­ses­sel, die aus­rei­chend Platz bie­ten und für den zwei­ein­halb Stun­den Flug nach Chi­ca­go mehr als super sind.

Bevor ich mich set­ze, kann ich noch kurz einen Blick in die Eco­no­my Class wer­fen, die in typi­scher 3–3 Bestuh­lung ein­ge­rich­tet ist, wobei die ersten Rei­hen aller­dings mehr Sitz­ab­stand genießen.

Als ich auf mei­nem Platz sit­ze, kann ich durch das Fen­ster sehen, wie gera­de mein Kof­fer ver­la­den wird. Gut, so weiß ich wenig­stens, dass er schon mal bis Chi­ca­go dabei ist, nach­dem ich auf dem Hin­flug so viel Ärger hatte.

Dann schaue ich mich erst ein­mal wei­ter an mei­nem Platz um. Ame­ri­can Air­lines hat in die­ser Boe­ing 737 kei­ne per­sön­li­chen Moni­to­re ver­baut. Es gibt ledig­lich aus­klapp­ba­re Bild­schir­me an der Decke.

In der Mit­te der Sit­ze, zwi­schen den Arm­leh­nen, sind die Kon­trol­le für die Audio­ka­nä­le verbaut.

Davor gibt es zwei klei­ne Cock­tail­ti­sche, die sich aus der Leh­ne her­aus klap­pen lassen.

Zwi­schen den zwei Vor­der­sit­zen lässt sich dann noch ein wei­te­res Tisch­chen her­aus­klap­pen. Dar­auf wird ein Getränk ser­viert, da wir dann doch län­ger am Boden auf den Abflug war­ten müssen.

Der Tisch befin­det sich in der Mit­tel­arm­leh­ne und wird her­aus­ge­zo­gen. Man kann ihn in der Mit­te tei­len und heranziehen.

Mit rund einer hal­ben Stun­de Ver­spä­tung ver­las­sen wir end­lich das Gate. Ich hof­fe, dass ich mei­nen Anschluss in Chi­ca­go trotz­dem schaf­fe. Auf dem Weg zur Start­bahn sehe ich wei­te­re Maschi­nen von Ame­ri­can Air­lines, aber auch Flug­zeu­ge von Fron­tier, UPS, Ama­zon Prime oder Spirit.

Über einem Hügel schau­en dann noch die Hoch­häu­ser von Down­town Tam­pa hervor.

Dann star­ten wir end­lich in Rich­tung in Tam­pa Bay hinaus.

Unter uns kann ich eine der lan­gen Brücken erken­nen, die die Bucht überspannen.

Dann flie­gen wir eine Kur­ve und ich habe noch einen schö­nen Blick auf Down­town Tam­pa und kurz dar­auf den Flug­ha­fen, von dem wir gera­de gestar­tet sind.

Dann schla­gen wir einen Kurs Rich­tung Nor­den ein und fol­gen der Küsten­li­nie Westfloridas.

Nach rund fünf­zehn Minu­ten wer­den die Anschnall­zei­chen aus­ge­schal­tet und der Ser­vice beginnt. Zuerst wer­den hei­ße Tücher verteilt.

Danach gibt es ein Getränk nach Wahl sowie war­me Nüsse.

Wäh­rend wir über den ame­ri­ka­ni­schen Süden flie­gen wird das Essen serviert.

Ich habe schon vor­her den Bur­ger bestellt. Auf vie­len Flü­gen kann man bei Ame­ri­can Air­lines sein Essen ab 30 Tage bis 24 Stun­den vor Abflug bestel­len und bekommt dann garan­tiert das Wunsch­ge­richt. Das war mein erster Bur­ger in der Luft und er war wirk­lich in Ord­nung. Kei­ne kuli­na­ri­sche Deli­ka­tes­se, aber das hät­te ich hier auch nicht erwartet.

Den wei­te­ren Weg bis Chi­ca­go ist es dann drau­ßen bedeckt, doch kurz vor der Lan­dung zeigt sich eine inter­es­san­te Wolkenformation.

Kur­ze Zeit spä­ter kann ich schon den Lake Michi­gan und dann die Küste von Illi­nois sehen.

Kurz vor der Lan­dung kommt dann doch tat­säch­lich die Son­ne her­aus und hüllt die Land­schaft in ein schö­nes Licht.

In Chi­ca­go lan­den wir dann mit eini­ger Ver­spä­tung und müs­sen auch noch eine gan­ze Wei­le über den Flug­ha­fen zu unse­rem Gate fah­ren. Unter­wegs sehe ich die gro­ßen Maschi­nen aus Euro­pa, die gera­de für den Abflug vor­be­rei­tet werden.

Eigent­lich hat­te ich geplant, noch die Ame­ri­can Air­lines Flag­ship Lounge zu besu­chen, doch dazu bleibt jetzt kei­ne Zeit mehr. Ich muss mich spu­ten, denn ich muss von Ter­mi­nal drei noch zum Inter­na­tio­na­len Ter­mi­nal wech­seln und das geht nur mit dem Bus.

Fazit: Der Flug mit Ame­ri­can Air­lines von Tam­pa nach Chi­ca­go war voll­kom­men in Ord­nung. Die Sit­ze in der inner­ame­ri­ka­ni­schen Busi­ness Class sind bequem und mein Essen hat mir geschmeckt. Die Crew war freund­lich und ich hat­te eine gute Zeit an Bord. Einen gro­ßen Unter­schied zu ande­ren US-​Gesellschaften konn­te ich aber nicht fest­stel­len. Ich bin ledig­lich von United zu Ame­ri­can gewech­selt, da ich durch mei­nen One­world Sta­tus hier mehr Vor­tei­le genieße.

Wei­te­re Arti­kel zu die­ser Reise:

Rei­se­be­richt: Fun in the Sun – Flo­ri­da über Silvester

Ein­lei­tung: Fun in the Sun – Flo­ri­da über Silvester

Review: Ame­ri­can Air­lines Busi­ness Class A330: London-Philadelphia

Review: Ame­ri­can Air­lines Admi­rals Club, Philadelphia

Review: Fen­way Hotel, Auto­graph Coll­ec­tion, Dunedin

Review: Four Points by She­ra­ton Pun­ta Gor­da Harborside

Review: Hil­ton Gar­den Inn, Fort Myers

Review: W Miami Hotel

Review: Best Western Hibis­cus Motel, Key West

Review: Con­rad Hotel, Miami

Review: Cast­le Hotel, Auto­graph Coll­ec­tion, Orlando

Review: The Vinoy Renais­sance St. Peters­burg Resort & Golf Club

Review: Ame­ri­can Air­lines Admi­rals Club, Tampa

Review: Ame­ri­can Air­lines First Class Boe­ing 737: Tampa-Chicago

Review: Bri­tish Air­ways Club World Boe­ing 747–400: Chicago-London

Lesen Sie wei­te­re Bewer­tun­gen von Flug­zeu­gen, Air­port Loun­ges, Miet­wa­gen und Hotels.

© 2019 – 2022, Bet­ty. All rights reserved. 

Weiter lesen:

Betty

Es gibt nichts, was ich mehr liebe als die Welt zu bereisen. Immer mit dabei ist meine Kamera, wenn ich spannende Abenteuer erlebe und neue Reiseziele erkunde. Das Reisen bereitet mir so viel Freude, dass ich nun auch meine Leser an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen möchte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung ihrer Daten durch diese Website einverstanden.

19 − 10 =