Marriott’s Club Son Antem, Mallorca

Marriott’s Club Son Antem gehört zu den Time Share Ange­bo­ten der Mar­riott Grup­pe, kann aber auch von indi­vi­du­el­len Feri­en­gä­sten gebucht wer­den. Die Anla­ge bie­tet Feri­en­häu­ser, die um einen Golf­platz sowie ande­re Frei­zeit­an­ge­bo­te grup­piert sind und etwas außer­halb von Pal­ma in einem ruhi­gen Teil von Mal­lor­ca liegen.

Marriott’s Club Son Antem – Lage

Für einen Auf­ent­halt im Marriott’sClub Son Antem emp­fiehlt sich auf jeden Fall ein Miet­wa­gen. Ohne eige­nes Auto ist die Anla­ge kaum erreich­bar und auch zu abge­le­gen. Mit dem Auto geht es auf der Schnell­stra­ße gen Osten aus Pal­ma her­aus, wobei man auch den Flug­ha­fen pas­siert. Rund zwan­zig Minu­ten dau­ert die Fahrt und führt die letz­ten paar Kilo­me­ter über eine klei­ne Landstraße.

Die Anla­ge befin­det sich in einer soge­nann­ten „Gated Com­mu­ni­ty”, es gibt an der Ein­fahrts­stra­ße also einen Pfört­ner, der die Reser­vie­rung über­prüft und dann ein Park­ticket aus­hän­digt, damit man sich nicht jedes Mal per­sön­lich anmel­den muss. Das Ticket muss bei jeder Durch­fahrt vor­ge­zeigt werden.

Nach der Ein­fahrt eröff­net sich die Anla­ge wie ein Wohn­ge­biet. Es gibt ver­schie­de­ne Stra­ßen, an denen sich die Rei­hen­häu­ser auf­rei­hen, in denen sich die Feri­en­un­ter­künf­te ver­ber­gen. Schon der erste Ein­druck gefällt uns und wir sind gespannt, was uns erwar­ten wird.

Marriott’s Club Son Antem – Clubhouse und Check-in

Zuerst ein­mal müs­sen wir ein gan­zes Stück fah­ren, um zum Club­hou­se zu gelan­gen, das sozu­sa­gen das Zen­trum des Club Son Antem ist und wo sich auch der Check-​in befin­det. Neben­an gibt es noch ein Hotel, das wäh­rend unse­res Auf­ent­hal­tes reno­viert, aber inzwi­schen als Mar­riott Auto­graph Coll­ec­tion Hotel wie­der­eröff­net wurde.

Herz­stück im Club­haus ist die gro­ße Lob­by, in der sich die Rezep­ti­on befin­det. Sie erstreckt sich über zwei Eta­gen, wobei sich im Ober­ge­schoss ledig­lich ein Time Share Büro befin­det. Dort­hin muss aber nie­mand gehen, der das nicht will. Wer hier nor­mal bucht, wird nie eine Ver­kaufs­ver­an­stal­tung oder ähn­li­ches zu sehen bekom­men. Nicht mal im Ent­fern­te­sten. Man ist ein­fach wie in jedem ande­ren Mar­riott Hotel ein Gast.

Die Rezep­ti­on befin­det sich gleich gegen­über dem Ein­gang und hier wer­den wir freund­lich begrüßt. Wie in Spa­ni­en üblich müs­sen wir zum Check-​in unse­re Aus­wei­se vor­le­gen und wer­den dann zügig ein­ge­checkt und erhal­ten unse­re Schlüs­sel­kar­ten für unser gebuch­tes Feri­en­haus. Upgrades gibt es in den Mar­riott Clubs nicht, eben­so wenig wie weil Sta­tus Bene­fits. Man bekommt hier ein­fach sei­ne Feri­en­woh­nung oder sein Ferienhaus.

Gleich neben der Rezep­ti­on befin­det sich der soge­nann­te Mar­ket­place, ein klei­ner Ein­kaufs­la­den, in dem die wich­tig­sten Din­ge des täg­li­chen Bedarfs gekauft wer­den kön­nen. Aller­dings sind die Prei­se recht saf­tig, sodass ich eher die Fahrt in den näch­sten Super­markt emp­feh­len wür­de, wo dann auch die Aus­wahl grö­ßer ist.

Außer­dem gibt es noch einen Golfla­den, denn schließ­lich sind wir hier von einem rie­si­gen Golf­platz umge­ben und vie­le Men­schen kom­men auch extra für die­sen Sport in die Anlage.

© Mar­riott International

Auf der unte­ren Eta­ge des Club­hou­se lie­gen noch wei­te­re Ein­rich­tun­gen wie Pool und Fit­ness Cen­ter, doch dazu spä­ter mehr.

Marriott’s Club Son Antem – Two-​Bedroom Villa

Für uns geht es jetzt erst ein­mal zurück zum Auto, denn unse­re Vil­la ist ein gan­zes Stück vom Club­haus ent­fernt. So fah­ren wir nun zu der Häu­ser­zei­le, die uns genannt wur­de, um hier unser Feri­en­haus für unse­ren Auf­ent­halt in Son Antem zu finden.

Da alles gut aus­ge­schil­dert ist, ist das aber nicht wei­ter schwie­rig und so kön­nen wir schon kur­ze Zeit spä­ter auf unse­ren Pri­vat­park­platz ein­bie­gen, der sich direkt vor dem Haus befindet.

Vom Park­platz führt ein Weg durch einen Vor­gar­ten direkt zu unse­rer Ein­gangs­tür. Unse­re Vil­la befin­det sich mit­ten in einer Häu­ser­zei­le mit meh­re­ren Vil­len, die jeweils über zwei oder drei Schlaf­zim­mer verfügen.

Nach dem Weg durch die Haus­tür ste­hen wir in einem klei­nen Vor­raum, der sofort in das gemüt­li­che Wohn­zim­mer über­geht. Hier gibt es ein Sofa, zwei Ses­sel und einen Flachbildfernseher.

Der Schnitt des Erd­ge­schos­ses ist offen gehal­ten. So befin­det sich gegen­über des Wohn­zim­mers der Ess­be­reich, der aus einem gro­ßen Glas­tisch und sechs Stüh­len besteht.

Die Küche ist durch einen Tre­sen vom Wohn­be­reich abge­trennt. Sie ist voll­stän­dig aus­ge­stat­tet und ver­fügt über Herd, Spü­ler, Kühl- und Gefrier­schrank sowie Mikro­wel­le. Auch eine Kaf­fee­ma­schi­ne sowie ver­schie­de­ne wei­te­re Küchen­ge­rä­te, wie einen Rühr­stab oder Toa­ster, ste­hen bereit.

In den Schrän­ken sind sowohl Geschirr als auch Koch­töp­fe, Besteck und vie­les mehr zu finden.

Ein­zi­ges Lebens­mit­tel im Haus ist ein klei­nes Star­ter­kit mit Tee und Kaf­fee sowie Salz und Pfef­fer. Alles ande­re muss selbst gekauft werden.

In einem Neben­raum der Küche ste­hen dazu Putz­ma­te­ria­li­en sowie eine Wasch­ma­schi­ne und Trock­ner bereit.

Lebens­mit­tel haben wir in einem Super­markt in einem nahen Ort gekauft und dann sowohl mor­gens als auch abends zubereitet.

Die Schlaf­räu­me befin­den sich im Ober­ge­schoss, dass man über eine Trep­pe erreicht.

Im Ober­ge­schoss gibt es einen klei­nen Flur, von dem die bei­den Schlaf­zim­mer abge­hen. Der soge­nann­te Master Bed­room ist das grö­ße­re der zwei Schlaf­zim­mer und ver­fügt über ein gro­ßes Dop­pel­bett, eine Wan­ne mit Whirl­pool­funk­ti­on, einen dop­pel­ten Wasch­tisch und eine abge­trenn­te Toi­let­te. Auch ein wei­te­rer Fern­se­her steht bereit.

Das zwei­te Schlaf­zim­mer ver­fügt über zwei brei­te­re Ein­zel­bet­ten und einen fran­zö­si­schen Bal­kon, der den Gar­ten über­blickt. Auch hier gibt es einen Flachbildfernseher.

Das Bad befin­det sich nicht direkt im Zim­mer, son­dern geht vom Flur ab. Es ver­fügt über einen Wasch­tisch sowie eine groß­zü­gi­ge Duschkabine.

Zum Haus gehört ein klei­ner Gar­ten, in dem sich zwei Lie­gen und ein Gar­ten­tisch mit vier Stüh­len sowie ein Grill befinden.

Der Aus­blick aus dem Gar­ten geht über den Golf­platz der Anla­ge. Wei­te­re Häu­ser­zei­len sind nur in der Fer­ne auszumachen.

Zu den Nach­bar­häu­sern ist der Gar­ten durch Hecken abgetrennt.

Zu jeweils zwei Häu­ser­zei­len gehört ein eige­ner Außen­pool, der aller­dings nur in den Som­mer­mo­na­ten geöff­net ist. Meh­re­re die­ser Pools sind über die gan­ze Anla­ge verteilt.

Marriott’s Club Son Antem – Pool und Fitness

Die mei­sten öffent­li­chen Ein­rich­tun­gen des Mar­riott Clubs befin­den sich im Club­haus. So gibt es hier einen Spa­be­reich, einen Pool sowie ein Fit­ness Cen­ter. Auch eine Umklei­de steht bereit, denn der Weg von den Häu­sern kann durch­aus etwas wei­ter sein.

Der Pool­be­reich ist sehr groß­zü­gig gestal­tet und ver­fügt über ein gro­ßes Schwimm­becken mit Mas­sa­ge­lie­gen und ver­schie­de­nen Sprudelbecken.

© Mar­riott International

Mit dem Innen­pool ist auch ein beheiz­ter Außen­pool verbunden.

Dazu gibt es ein moder­nes Fit­ness Cen­ter, das sehr gut aus­ge­stat­tet ist.

© Mar­riott International

Für die wei­te­re sport­li­che Betä­ti­gung gibt es neben dem Golf­platz auch meh­re­re Ten­nis­plät­ze inner­halb der Anlage.

© Mar­riott International

Marriott’s Club Son Antem – Clubanlage

Wer ein­mal kei­ne Lust auf selbst kochen hat, der wird in Son Antem aber auch fün­dig. Eine Bar im Club Hou­se sowie zwei Restau­rants run­den das Ange­bot des Mar­riott Clubs ab. Da wir das Ange­bot nicht genutzt haben, kann ich über die Qua­li­tät der Spei­sen und Geträn­ke aller­dings kei­ne Aus­sa­gen treffen.

© Mar­riott International

© Mar­riott International

Marriott’s Club Son Antem – Fazit

Mei­ner Rei­se­be­glei­tung und mir hat unser fünf­tä­gi­ger Auf­ent­halt im Marriott’s Club Son Antem sehr gut gefal­len. Es ist eine ande­re Art auf Mal­lor­ca Urlaub zu mache als in einem der Hotels an den Par­ty­mei­len, aber für uns war die Ruhe und Abge­schie­den­heit genau rich­tig. Und trotz­dem ist man in zwan­zig Minu­ten in Pal­ma und eben­so schnell am Strand, wenn man denn möch­te. Auch sonst lässt sich die Insel von hier wun­der­bar erkun­den. Wir wür­den nicht zögern, uns noch­mals eine Vil­la in Son Antem zu buchen.

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Betty

Es gibt nichts, was ich mehr liebe als die Welt zu bereisen. Immer mit dabei ist meine Kamera, wenn ich spannende Abenteuer erlebe und neue Reiseziele erkunde. Das Reisen bereitet mir so viel Freude, dass ich nun auch meine Leser an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen möchte.

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