Scandic Hotel Landvetter, Flughafen Göteborg, Schweden

Das Scan­dic Hotel Land­vet­ter ist eines von zwei Flug­ha­fen­ho­tels am inter­na­tio­na­len Flug­ha­fen von Göte­borg. Der Neu­bau ist direkt an den Ter­mi­nal ange­schlos­sen und somit auch bei spä­ten Ankünf­ten und frü­hen Abflü­gen ide­al gele­gen, was sich aller­dings auch im Preis widerspiegelt.

Scandic Hotel Landvetter – Check-​in und Lobby

Ich errei­che das Hotel zu Fuß in weni­gen Minu­ten vom Ankunfts­be­reich des Flug­ha­fens. Der Haupt­ein­gang öff­net sich zum Ter­mi­nal, sodass es einen gro­ßen Ein­gangs­be­reich gibt.

Die klei­ne Lob­by ver­fügt ledig­lich über eini­ge Sitz­ge­le­gen­hei­ten sowie einen Selbst­be­die­nungs­be­reich für Snacks und Getränke.

Es ist schon fast Mit­ter­nacht, als ich das Hotel errei­che. Ich muss kurz war­ten, denn trotz der spä­ten Stun­de checken noch eini­ge Leu­te ein. Der Check-​in ver­läuft sehr lang­sam, denn der Com­pu­ter ist aus­ge­fal­len und so muss alles hän­disch erle­digt wer­den. Als ich an der Rei­he bin, kann mei­ne Reser­vie­rung auf der List jedoch nicht gefun­den wer­den. Da ich mei­ne Reser­vie­rung aber auf dem Han­dy nach­wei­sen kann, wer­de ich sofort ein­ge­checkt. Man ver­si­chert mir, dass ich mir kei­ne Sor­gen machen muss und mir wird noch ein Upgrade auf ein grö­ße­res Fami­li­en­zim­mer gegeben.

Gegen­über der Rezep­ti­on befin­den sich noch zwei klei­ne Sitz­grup­pen mit Blick auf den Terminal.

Scandic Hotel Landvetter – Familienzimmer

Mit dem Fahr­stuhl geht es für mich in den fünf­ten Stock, wo sich mein Zim­mer am Ende des Gangs befin­det. Die Flu­re sind recht dun­kel gehal­ten und wie in Schwe­den üblich, gehen die Zim­mer­tü­ren nach außen auf. Das fin­de ich immer etwas selt­sam, da man so auf­pas­sen muss, wenn man im Flur unter­wegs ist, dass man nicht von einer Tür getrof­fen wird.

Das Zim­mer emp­fängt mich mit einem klei­nen Vor­raum, in dem sich rechts eine Gar­de­ro­be befin­det, wäh­rend links die Tür zum Bad abgeht.

Der erste Blick in das Zim­mer zeigt einen für Schwe­den ange­nehm gro­ßen Raum, was auf das Eck­zim­mer, das als Fami­li­en­zim­mer aus­ge­wie­sen ist, zurück­zu­füh­ren ist. Die regu­lä­ren Doppel- und Ein­zel­zim­mer sind wesent­lich klei­ner und es gibt sogar Zim­mer ohne Fen­ster, wor­auf man ach­ten soll­te, wenn man nicht in einem sol­chen Zim­mer lan­den will.

Das Dop­pel­bett ver­fügt lei­der über zwei Matrat­zen, ist aller­dings anson­sten sehr bequem. Wie in Skan­di­na­vi­en üblich gibt es ein fest instal­lier­tes Unter­bett und nur eine dün­ne Matrat­zen­auf­la­ge. Als etwas klein emp­fin­de ich die Kopfkissen.

Neben dem Bett befin­den sich noch zwei wei­te­re Klapp­bet­ten, die bei Bedarf geöff­net wer­den kön­nen. Bei aus­ge­klapp­ten Bet­ten wird der Platz im Zim­mer aller­dings schon sehr knapp. Das gan­ze Ensem­ble erin­nert mich etwas an mei­nen Auf­ent­halt im Green Star Hotel in Finn­land, auch wenn das Scan­dic etwas kom­for­ta­bler ist.

An der gegen­über­lie­gen­den Wand hängt ein gro­ßer Flach­bild­fern­se­her. Dar­un­ter gibt es eine klei­ne Kom­mo­de, auf der sich ein Was­ser­ko­cher sowie Tee und Kaf­fee befin­det. Einen Kühl­schrank gibt es im Zim­mer aber nicht.

Außer­dem steht im Zim­mer noch ein ein­zel­ner Stuhl mit win­zi­gem Bei­stell­tisch. Wei­te­re Gäste müss­ten in die­sem Zim­mer auf dem Bett sit­zen. Eben­so wenig gibt es einen Schreib­tisch zum Arbei­ten. Das Zim­mer ist kom­plett auf eine schnel­le Über­nach­tung ausgelegt.

Da es sich bei die­sem Zim­mer um ein Eck­zim­mer han­delt, gibt es eine sehr gro­ße Fen­ster­front, die sich über zwei Sei­ten des Gebäu­des erstreckt. Der Blick reicht über den Ter­mi­nal sowie die Vor­flä­chen des Flug­ha­fens. Lei­der kann ich das Flug­feld selbst von hier nicht sehen.

Das Bad ist aus­rei­chend groß und es gibt eine Wan­ne mit inte­grier­ter Dusche, deren Ein­stieg recht hoch ist. Dazu wur­de ein Wasch­tisch mit aus­rei­chend Abla­ge­flä­che ver­baut. Die Hygie­ne­pro­duk­te stam­men, wie bei Scan­dic üblich, von Face Stock­holm und befin­den sich in gro­ßen Spendern.

Scandic Hotel Landvetter – Wellness und Fitness

Das Scan­dic Land­vet­ter ver­fügt über einen klei­nen Wellness- und Fitness-​Bereich im ober­sten Stock­werk. Hier gibt es einen Whirl­pool mit fan­ta­sti­schem Aus­blick auf das Vor­feld des Flughafens.

Dazu kön­nen die Gäste eine Sau­na sowie ver­schie­de­ne Fit­ness­ge­rä­te nut­zen. Von über­all hat man den­sel­ben tol­len Aus­blick auf den Flughafen.

Scandic Hotel Landvetter – Bar und Restaurant

Im Erd­ge­schoss ver­fügt das Scan­dic Hotel Land­vet­ter über eine Bar und ein Restau­rant. Bei­de sind recht lang geöff­net, damit auch spät anrei­sen­de Gäste noch etwas essen oder trin­ken können.

Scandic Hotel Landvetter – Frühstück

Im Restau­rant wird am Mor­gen auch das Früh­stück ser­viert, das kosten­pflich­tig dazu­ge­bucht wer­den kann, falls es im Zim­mer­preis nicht inklu­diert ist. Es gibt ein recht gut sor­tier­tes Buf­fet mit war­men und kal­ten Spei­sen, aller­dings wer­den kei­ne Eier­spei­sen à la car­te angeboten.

Scandic Hotel Landvetter – Fazit

Mein kur­zer Auf­ent­halt im Scan­dic Hotel Land­vet­ter war sehr gut. Die Prei­se für ein Zim­mer sind aller­dings rela­tiv hoch, man zahlt für den Kom­fort direkt im Ter­mi­nal zu sein. Die Zim­mer sind recht klein, aber die Bet­ten bequem und ich habe gut geschla­fen. Auch das Früh­stück war lecker und ich könn­te mir durch­aus vor­stel­len, hier noch­mals zu über­nach­ten, wenn ich eine spä­te Ankunft oder einen frü­hen Abflug in Göte­borg hätte.

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Betty

Es gibt nichts, was ich mehr liebe als die Welt zu bereisen. Immer mit dabei ist meine Kamera, wenn ich spannende Abenteuer erlebe und neue Reiseziele erkunde. Das Reisen bereitet mir so viel Freude, dass ich nun auch meine Leser an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen möchte.

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