Leuchttürme auf Gran Canaria

Gran Cana­ria als Insel im Atlan­tik ist schon immer auch ein Ziel für Schif­fe gewe­sen. Um deren Navi­ga­ti­on zu erleich­tern, wur­den auf der Insel meh­re­re Leucht­tür­me errich­tet. Eini­ge sind heu­te noch in Betrieb, ande­re wer­den auch als Muse­um genutzt. Auf einer Rei­se auf die Kana­ren­in­sel habe ich vier der schön­sten Leucht­feu­er besucht.

Leuchttürme auf Gran Canaria – Faro de Maspalomas

Der wohl berühm­te­ste Leucht­turm von Gran Cana­ria ist der Faro de Maspa­lo­mas. Der rund 56 Meter hohe Turm wur­de bereits 1861 erbaut und ver­fügt über einen eige­nen Kai sowie eine Lade­ram­pe, da das Bau­ma­te­ri­al nur über den See­weg her­an­ge­schafft wer­den konnte.

Direkt an den Turm wur­de an der nörd­li­chen Sei­te das zwei­ge­schos­si­ge Leucht­turm­wär­ter­haus ange­baut. In Tei­len des Gebäu­des befin­det sich heu­te eine klei­ne Aus­stel­lung zu den Leucht­tür­men der Kana­ri­schen Inseln.

Im Zen­trum des Gebäu­des befin­det sich ein ursprüng­lich offe­ner Innen­hof, der heu­te mit Glas über­dacht ist und über Arka­den­gän­ge ver­fügt. Über den Bögen im Erd­ge­schoss befin­den sich Bil­der und Infor­ma­tio­nen zu allen Leucht­tür­men der Inseln. In der Mit­te des Innen­hofs steht ein Modell des Leuchtturms.

Vom Innen­hof des Gebäu­des gelangt man durch eine Tür zum Turm, in dem sich eine  Wen­del­trep­pe befin­det, die auf den Turm führt. Da der Turm noch heu­te in Betrieb ist, geht es für Besu­cher aller­dings nur bis auf das Dach des Leuchtturmwärterhauses.

Auf dem Dach befin­det sich ein Rund­gang, der rund um das Glas­dach des Innen­hofs ange­legt ist. Die Aus­sicht reicht über den gesam­ten süd­li­chen Küsten­be­reich und weit auf den Atlan­tik hinaus.

In der Fer­ne zu erken­nen sind auch die berühm­ten Dünen von Maspa­lo­mas, die in der Nähe des Leucht­turms in den Strand übergehen.

Schräg hin­ter dem Leucht­turm grenzt das Fünf-​Sterne-​Hotel Lope­san Costa Melo­n­e­ras Resort an das Gelän­de, des­sen Dop­pel­tür­me sehr mar­kant sind.

Auf der ande­ren Sei­te des Leucht­turms ist aller­dings kein Strand zu fin­den. Hier grenzt die Strand­pro­me­na­de direkt an den Atlantik.

Leuchttürme auf Gran Canaria – Faro de Punta Sardina

An der Nord­kü­ste von Gran Cana­ria ist der Leucht­turm Pun­ta Sar­di­na zu fin­den. Der 24 Meter hohe Turm wur­de erst 1985 errich­tet, nach­dem der von 1891 bis 1980 exi­stie­ren­de Turm abge­ris­sen wur­de. Zur Anla­ge gehört inzwi­schen ein moder­ner Park­platz, denn der Leucht­turm ist ein belieb­tes Aus­flugs­ziel, auch wenn die Zufahrt teils etwas weni­ger kom­for­ta­bel ist.

Da der auto­ma­ti­sier­te Turm auch heu­te noch in Betrieb ist, kann er nur von unten besich­tigt wer­den. Eine Bestei­gung ist nicht möglich.

Der Turm steht auf einer Klip­pe über dem Atlan­tik und so gibt es von hier schö­ne Aus­blicke auf die ber­gi­ge West­kü­ste der Insel.

Aber auch der Blick von der expo­nier­ten Lage auf den Atlan­tik ist sehr schön und an den Klip­pen bre­chen sich schäu­mend die Wellen.

Leuchttürme auf Gran Canaria – Faro de Taliarte

Der 17 Meter hohe Faro de Tali­ar­te befin­det sich an der Ost­kü­ste der Insel und wur­de erst 1992 erbaut, um hier den Schif­fen den Weg in den Hafen von Tali­ar­te zu zeigen.

Eine Besich­ti­gung ist aller­dings nur aus der Fer­ne mög­lich, denn der Turm befin­det sich auf abge­sperr­tem Hafengebiet.

Leuchttürme auf Gran Canaria – Faro de Arinaga

An der süd­öst­li­chen Küste von Gran Cana­ria ist der ein­zi­ge Dop­pelleucht­turm der Insel zu fin­den. Der weit sicht­ba­re 14 Meter hohe Turm ist bereits der drit­te an die­ser Stel­le und auch heu­te noch in Betrieb.

Gleich neben­an steht das ehe­ma­li­ge Leucht­turm­wär­ter­haus, in das der erste Turm inte­griert ist. Erbaut wur­de er bereits 1897, aber schon in den 1960er Jah­ren durch einen Neu­bau ersetzt, der inzwi­schen wie­der­um dem jet­zi­gen Turm wei­chen musste.

Im Leucht­turm­wär­ter­haus befin­det sich heu­te ein Restau­rant, von des­sen Ter­ras­se der Blick weit über die Küste streift.

Inter­es­sant ist aber auch der Blick auf das kar­ge Hin­ter­land der Küste und auch für Spot­ter ist der Punkt recht inter­es­sant, denn hier ver­läuft die Ein­flug­schnei­se des Flug­ha­fens von Las Palmas.

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Betty

Es gibt nichts, was ich mehr liebe als die Welt zu bereisen. Immer mit dabei ist meine Kamera, wenn ich spannende Abenteuer erlebe und neue Reiseziele erkunde. Das Reisen bereitet mir so viel Freude, dass ich nun auch meine Leser an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen möchte.

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