Lufthansa Business Class A320: Gran Canaria-München

Nach mei­nem nicht so berau­schen­den Flug nach Gran Cana­ria mit Euro­wings Dis­co­ver war ich umso mehr gespannt, wie sich denn die Luft­han­sa auf die­ser Strecke schla­gen wür­de. Vom Sitz­kom­fort her unter­schei­den sich die Gesell­schaf­ten ja nicht, umso mehr war ich also auf das Soft­pro­dukt gespannt.

Der erste Ein­druck am Flug­ha­fen ist gemischt. Zum Glück flie­ge ich in der Busi­ness Class, denn die Schlan­ge am Eco­no­my Check-​in scheint end­los lang. So aber geht es für mich recht zügig und ich bin schnell das Gepäck los und habe die Bord­kar­te in der Hand. Über eine Lounge wur­de mir nichts mit­ge­teilt, aber der Flug­ha­fen betreibt eine, die aller­dings so über­füllt ist, dass rund fünf­zig Per­so­nen bereits auf Ein­lass war­te­ten. Da war­te ich lie­ber am Gate.

Das Boar­ding beginnt dann pünkt­lich und als Pas­sa­gier der Busi­ness Class darf ich zuerst ein­stei­gen, muss mich, um zum Gate zu gelan­gen, aber durch eine Men­schen­trau­be schlängeln.

Luft­han­sa 2671
Gran Cana­ria (LPA) – Mün­chen (MUC)
Abflug: 14:25 Uhr
Ankunft: 20:05 Uhr (+1 Std.)
Dau­er: 4:40 Stunden
Flug­zeug: Air­bus 320
Sitz: 3F (Busi­ness)

An Bord dann ein gewohn­tes Bild, denn auch Luft­han­sa bie­tet auf Kurz- und Mit­tel­strecken nur noch den Eco­no­my Sitz mit frei­em Mit­tel­platz an. Auch in die­ser Maschi­ne gibt es weder Strom noch Enter­tain­ment an Bord. Soweit also kein Unter­schied zur Bil­lig­toch­ter Euro­wings Discover.

Der erste Unter­schied wird aber noch vor dem Abflug deut­lich, denn die­se Crew ist sehr pro­fes­sio­nell und geschult im Umgang mit den Pas­sa­gie­ren. Und nach der manu­el­len Sicher­heits­vor­füh­rung machen wir uns schon auf den Weg zur Startbahn.

Ohne wei­te­re War­te­zeit heben wir vom Flug­ha­fen Las Pal­mas ab und ich habe noch einen kur­zen Aus­blick auf Pun­ta de Gan­do, eine Halb­in­sel im Osten von Gran Canaria.

Rund zehn Minu­ten nach dem Start wer­den die Anschnall­zei­chen aus­ge­schal­tet und kur­ze Zeit spä­ter die Spei­se­kar­ten ver­teilt. Auch auf der Mit­tel­strecke wird nun das „Tasting HEIMAT” Cate­ring ange­bo­ten, aller­dings mit etwas mehr Aus­wahl als auf der Kurzstrecke.

So gibt es drei Gän­ge und dabei eine Wahl zwi­schen zwei Haupt­ge­rich­ten. Inter­es­san­ter­wei­se ist die hier ange­bo­te­ne Vor­spei­se das allei­ni­ge Cate­ring auf der Kurz­strecke und ich habe die­ses Gericht schon mehr­mals auf inner­deut­schen Flü­gen bekommen.

Wäh­rend ich auf mein Essen war­ten, kann ich noch Lan­za­ro­te aus dem Fen­ster ent­decken, bevor wir über den Atlan­tik gen Por­tu­gal fliegen.

Ser­viert wird das Essen auf einem Tablett und wegen der Coro­na­pan­de­mie noch abge­deckt. Auf jeden Fall ist schon mal zu sehen, dass alles auf Por­zel­lan und mit ech­tem Besteck und Ser­vi­et­te kommt, im Gegen­satz zu Euro­wings Dis­co­ver. Auch ein fri­sches Bröt­chen gibt es zum Essen.

Abge­deckt sieht das Essen dann auch sehr gut aus. Ich habe mich als Haupt­gang für das Kalbs­fri­kas­see mit Gemü­se und Reis entschieden.

Etwas unge­wöhn­lich, wie auf mei­nem letz­ten Swiss Flug, wer­den auch hier die Geträn­ke erst nach dem Essen serviert.

Nach dem Essen wird noch ein Apfel gereicht, der Bestand­teil des neu­en Cate­rings ist.

Ein wenig kann ich nach dem Essen noch die Aus­sicht aus dem Fen­ster genie­ßen, bevor wir auf eine geschlos­se­ne Wol­ken­decke treffen.

Rund eine Stun­de vor der Lan­dung gibt es noch einen zwei­ten Geträn­ke­ser­vice und dazu wer­den Snacks und Scho­ko­la­de gereicht.

Nach rund vier­ein­halb Stun­den lan­den wir schließ­lich pünkt­lich auf dem Flug­ha­fen der bay­ri­schen Lan­des­haupt­stadt München.

Fazit: Viel darf man von der Busi­ness Class in Euro­pa ja gene­rell nicht erwar­ten, doch immer­hin lie­fert Luft­han­sa hier ein soli­des Pro­dukt ab. Der Flug von Gran Cana­ria nach Mün­chen hat ein gutes Cate­ring und einen sehr guten Ser­vice gebo­ten. Die Crew kann ich da nicht genug loben, sie hat sich wirk­lich aus­ge­zeich­net um die Pas­sa­gie­re geküm­mert. Im Gegen­satz zum neu­en Feri­en­flie­ger der Luft­han­sa Group muss sich die Luft­han­sa zumin­dest im euro­päi­schen Ver­gleich nicht ver­stecken und ich hat­te einen sehr guten Flug, soweit man das in den Sit­zen und bei über vier Stun­den Flug­zeit sagen kann.

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Betty

Es gibt nichts, was ich mehr liebe als die Welt zu bereisen. Immer mit dabei ist meine Kamera, wenn ich spannende Abenteuer erlebe und neue Reiseziele erkunde. Das Reisen bereitet mir so viel Freude, dass ich nun auch meine Leser an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen möchte.

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