Impressionen aus Frankfurt am Main

Auf dem Flug­ha­fen Frank­furt war ich schon unzäh­li­ge Male, doch die Stadt selbst habe ich nicht so oft besucht. Da mein Wei­ter­flug erst am Abend star­te­te, hat­te ich dies­mal Zeit für einen kur­zen Rund­gang durch die Mainmetropole. 

Mit der S‑Bahn fah­re ich vom Flug­ha­fen bis zum Bahn­hof Haupt­wa­che. Namen­ge­bend ist das barocke Gebäu­de mit­ten auf dem Platz, das 1729–30 als Wach­ge­bäu­de errich­tet wur­de. Von hier gehe ich zuerst zur Zeil, die seit dem 19. Jahr­hun­dert eine der bekann­te­sten und umsatz­stärk­sten Ein­kaufs­stra­ßen in Deutsch­land ist. Der größ­te Hin­gucker ist wohl das neue Ein­kaufs­zen­trum MyZeil.

Von der Zeil gehe ich zum Dom­platz. Hier schaue ich mir das Haus zur Gol­de­nen Waa­ge an. Schaut man nur kurz hin, könn­te man mei­nen, dass es sich hier um ein histo­ri­sches Gebäu­de han­delt. Tat­säch­lich stand genau die­ses Haus auch seit 1619 an die­ser Stel­le, wur­de am 1944 bei einem Luft­an­griff zer­stört. Die Trüm­mer wur­den spä­ter abgetragen.

Erst 2007 wur­de beschlos­sen, eben die­ses Haus wie­der auf­zu­bau­en. Im Jahr 2014 began­nen die Bau­ar­bei­ten und erst Ende 2017 konn­te Wie­der­eröff­nung gefei­ert werden.

Gegen­über steht der Kai­ser­dom St. Bar­tho­lo­mä­us. Die erste Kir­che wur­de bereits im 7. Jahr­hun­dert an die­ser Stel­le errich­tet, der heu­ti­ge Bau ist der vier­te und wur­de zwi­schen 1250 und 1514 erbaut, der Turm aller­dings erst 1878 voll­endet. Bis 1917 war der Dom die ein­zi­ge katho­li­sche Kir­che in Frankfurt.

Ich schaue mich auch im Inne­ren des Doms um, der nach dem Brand 1867 sowie nach dem Luft­an­griff 1944 wie­der­auf­ge­baut wer­den musste.

Ich gehe wei­ter durch die Innen­stadt, die aus einem Ensem­ble von restau­rier­ten Alt­bau­ten und Neu­bau­ten besteht.

Schließ­lich errei­che ich den Römer­berg, der der Rat­haus­platz von Frank­furt ist und seit dem Hoch­mit­tel­al­ter das Zen­trum der Alt­stadt. Erst 1980 wur­den die histo­ri­schen Fach­werk­häu­ser an der Ost­sei­te wiederaufgebaut.

Ihnen gegen­über liegt der Römer, das Rat­haus der Stadt. Wäh­rend die histo­ri­sche Fas­sa­de heu­te noch so aus­sieht wie im 15. Jahr­hun­dert, befin­det sich dahin­ter jedoch ein Büro­ge­bäu­de aus den 1950er Jahren.

Ganz in der Nähe befin­det sich auch die Pauls­kir­che. Die ehe­ma­li­ge Kir­che wur­de 1789 bis 1833 erbaut und war bis 1944 die evan­ge­li­sche Haupt­kir­che Frank­furts. Von 1848 bis 1849 tag­te im Rund­bau die Frank­fur­ter Natio­nal­ver­samm­lung, die erste frei gewähl­te Volks­ver­tre­tung in Deutschland.

Ich gehe wei­ter und kom­me als Näch­stes zum Goe­the­haus, das ich auch besich­ti­ge. Von hier geht es nun zurück zum Aus­gangs­punkt des Rund­gangs. Unter­wegs ent­decke ich noch die­ses Stück Ber­li­ner Mauer.

Schließ­lich bin ich wie­der zurück an der Haupt­wa­che, von wo ich auch einen schö­nen Blick auf eini­ge der Frank­fur­ter Wol­ken­krat­zer habe.

Mit der S‑Bahn geht es nun zurück zum Flug­ha­fen, wo am Abend mein Wei­ter­flug nach Madrid startet.

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Betty

Es gibt nichts, was ich mehr liebe als die Welt zu bereisen. Immer mit dabei ist meine Kamera, wenn ich spannende Abenteuer erlebe und neue Reiseziele erkunde. Das Reisen bereitet mir so viel Freude, dass ich nun auch meine Leser an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen möchte.

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