Steigenberger Hotel de Saxe, Dresden, Sachsen

Das Stei­gen­ber­ger Hotel de Saxe ist ein Luxus­ho­tel im Zen­trum von Dres­den. Es befin­det sich am histo­ri­schen Neu­markt direkt gegen­über der Frau­en­kir­che in einem rekon­stru­ier­ten Gebäude. 

Steigenberger Hotel de Saxe, Dresden – Check-​in und Lobby

Ich errei­che das Hotel zu Fuß, nach­dem ich mein Auto auf einem städ­ti­schen Park­platz abge­stellt habe. Die­ser ist mit sechs Euro um ein Viel­fa­ches gün­sti­ger als die 25 Euro, die in der Tief­ga­ra­ge unter dem Neu­markt pro Nacht fäl­lig wer­den. Gleich am Haupt­ein­gang wer­de ich auf die der­zeit gül­ti­gen Hygie­ne­be­stim­mun­gen auf­merk­sam gemacht und in einem Ein­bahn­stra­ßen­sy­stem zur Rezep­ti­on geleitet.

An der Rezep­ti­on wer­de freund­lich begrüßt und bekom­me auf­grund mei­nes Sil­ber Sta­tus bei hotels[dot]com ein Upgrade um eine Zim­mer­ka­te­go­rie. Das ist toll und auf jeden Fall eine bes­se­re Sta­tus­an­er­ken­nung als in ande­ren Häu­sern der Stei­gen­ber­ger Grup­pe. Eine Früh­stücks­zeit müss­te ich der­zeit an der Rezep­ti­on buchen. Ich ent­schei­de mich aber dage­gen, da ich am näch­sten Mor­gen sehr früh abrei­sen muss.

Anson­sten ist die Lob­by mehr oder weni­ger geschlos­sen, denn die Lob­by Bar darf wegen der Coro­nabe­stim­mun­gen kei­ne Gäste bedie­nen und so ste­hen nur ein paar Ses­sel bereit.

Mit der Schlüs­sel­kar­te in der Hand bege­be ich mich zum Fahr­stuhl und fah­re in den fünf­ten Stock, wo sich mein Zim­mer befindet.

Steigenberger Hotel de Saxe, Dresden – Premium Zimmer

Ich betre­te das Zim­mer und ste­he in einem klei­nen Vor­raum. Links befin­den sich eine offe­ne Gar­de­ro­be und dane­ben ein klei­ner Klei­der­schrank. Rechts liegt die Tür zum Bad.

Der erste Blick ins Zim­mer zeigt mir einen Raum, der schön, für mei­nen Geschmack aber ein biss­chen kahl ist. Das mag vor allem dadurch kom­men, dass es an den Fen­stern kei­ner­lei Vor­hän­ge gibt, son­dern nur klei­ne Fen­ster­lä­den und an der ein­tö­ni­gen Wandfarbe.

Das Dop­pel­bett ist von der etwas schma­len Sor­te, soll­te man hier zu zweit über­nach­ten, aber sehr bequem. Für mich allein war es super. Etwas scha­de war die recht mage­re Aus­stat­tung mit Strom an den Nachttischen.

Am Fen­ster befin­den sich zwei Ses­sel sowie ein klei­ner Tisch.

Gegen­über des Bet­tes hängt der Flach­bild­fern­se­her an der Wand und dar­un­ter steht der Schreib­tisch. Der Schreib­tisch­ses­sel ist zwar sty­lisch, aber ein biss­chen gewöhnungsbedürftig.

Im Zim­mer steht eine Kaf­fee­ma­schi­ne inklu­si­ve Tee und Kaf­fee bereit. Dar­un­ter befin­det sich die Mini­bar, die in die­ser Zim­mer­ka­te­go­rie auch gefüllt und im Zim­mer­preis inklu­si­ve ist. Ein schö­ner Ser­vice, den ich nur aus weni­gen Hotels kenne.

Der Blick aus mei­nem Zim­mer zeigt auf den seit­li­chen Zugang zum Neu­markt. Da sich das Hotel in einer Fuß­gän­ger­zo­ne befin­det, ist vom Ver­kehr kaum etwas zu hören.

Das Bad ist recht kom­pakt und mit einem Wasch­tisch sowie einer sehr geräu­mi­gen Dusche mit zwei Dusch­köp­fen aus­ge­stat­tet. Ich habe aller­dings hier zwei Kri­tik­punk­te. Der erste betrifft die Hand­tü­cher, die für ein vier Ster­ne supe­ri­or Hotel ein­fach viel zu dünn sind, der zwei­te die Spen­der für Hygie­ne­pro­duk­te. Es gibt ledig­lich Hand­sei­fe am Wasch­becken und eine unde­fi­nier­ba­re Flüs­sig­keit in der Dusche, von der man nicht weiß, was sie ist. Das ist wirk­lich scha­de und in die­ser Ster­ne­ka­te­go­rie ein­fach zu wenig.

Steigenberger Hotel de Saxe, Dresden – Fazit

Was sicher als Erstes für das Stei­gen­ber­ger Hotel de Saxe spricht, ist sei­ne Lage. Zen­tra­ler kann man in Dres­den kaum woh­nen, denn gleich gegen­über dem Hotel­ein­gang steht die welt­be­rühm­te Frau­en­kir­che und dazwi­schen erstreckt sich der histo­ri­sche Neumarkt.

Anson­sten hat mir mein Auf­ent­halt gut gefal­len, auch wenn ich auf­grund von Coro­na ver­schie­de­ne Ein­rich­tun­gen des Hotels nicht nut­zen konn­te. Rich­tig toll fand ich, dass die Mini­bar im Preis inklu­si­ve war und man mei­nen Sta­tus mit einem Upgrade belohnt hat. Nur die Aus­stat­tung des Bade­zim­mers wür­de ich mir etwas bes­ser wünschen.

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Betty

Es gibt nichts, was ich mehr liebe als die Welt zu bereisen. Immer mit dabei ist meine Kamera, wenn ich spannende Abenteuer erlebe und neue Reiseziele erkunde. Das Reisen bereitet mir so viel Freude, dass ich nun auch meine Leser an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen möchte.

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