Marriott Twickenham, London

Das Mar­riott Hotel Twicken­ham wur­de wäh­rend einer Reno­vie­rung des Twicken­ham Rug­by Sta­di­ons in den Jah­ren 2005/​06 in die Außen­sei­te ein­ge­baut und bie­tet 156 Zim­mer, einen Pool und Fit­ness Cen­ter im angren­zen­den Health Club, sowie kosten­frei­es Par­ken, wenn kein Spiel im Sta­di­on stattfindet. 

Der Haupt­ein­gang des Hotels liegt an der Süd­sei­te des Sta­di­ons, zum Par­ken muss ich jedoch ein­mal um die gesam­te Anla­ge her­um­fah­ren und kom­me dabei auch am Haupt­ein­gang des 1909 eröff­ne­ten Twicken­ham Sta­di­ons vor­bei. Unmit­tel­bar dahin­ter befin­den sich die kosten­frei­en Park­plät­ze, die Hotel­gä­ste nut­zen kön­nen, solan­ge kein Spiel statt­fin­det. An Spiel­ta­gen jedoch wer­den hohe Gebüh­ren fäl­lig, sodass man sich vor der Buchung den Spiel­ka­len­der anse­hen sollte.

Im Erd­ge­schoss des Hotels befin­den sich ledig­lich eine klei­ne Lob­by mit weni­gen Sitz­plät­zen sowie die Rezep­ti­on. Alle ande­ren öffent­li­chen Räu­me sowie die Zim­mer lie­gen auf den obe­ren Eta­gen. Nach einem zügi­gen Check-​in, jedoch ohne mei­nen Mar­riott Gold Sta­tus zu erwäh­nen oder ein Zim­me­rup­grade zu gewäh­ren, fah­re ich zu mei­nem Zim­mer im drit­ten Stock.

Nach dem Betre­ten des Zim­mers ste­he ich in einem klei­nen Flur. Zu mei­ner Rech­ten befin­det sich der Wand­schrank, zur Lin­ken die Tür zum Badezimmer.

Ein erster Blick ins Zim­mer prä­sen­tiert mir ein typi­sches Mar­riott Zim­mer in der Stan­dard­aus­stat­tung. Lei­der machen die Möbel und Farb­ge­bung einen etwas ange­staub­ten Ein­druck, als wenn es das Hotel so schon min­de­stens 20 Jah­re gäbe. Beson­ders stö­rend emp­fin­de ich das sehr dunk­le, gelb­li­che Licht.

Das Bett an sich ist aber sehr bequem und ich habe gut geschla­fen. Auch Steck­do­sen gibt es am Nacht­tisch, sodass das Laden von elek­tro­ni­schen Gerä­ten kein Pro­blem ist.

In mei­nem Zim­mer befin­det sich nur ein Ses­sel, obwohl auf sämt­li­chen Wer­be­bil­der immer zwei zu sehen sind. Somit hät­te ein zwei­ter Gast hier nur den Büro­stuhl oder das Bett als Sitz­ge­le­gen­heit. Sehr posi­tiv auf­ge­fal­len sind mir das Vor­han­den­sein eines Eis­kü­bels und einer Eis­ma­schi­ne auf dem Flur. In Euro­pa lei­der immer noch eine Seltenheit.

Gegen­über des Betts befin­det sich eine Schreibtisch/​ Kom­mo­den Kom­bi­na­ti­on. Lei­der ist die Beleuch­tung des Schreib­tischs etwas dürf­tig, der Büro­stuhl aller­dings durch­aus bequem.

Im Klei­der­schrank befin­den sich neben einem Bügel­set und einem Föhn auch ein Bade­man­tel und Schlap­pen zur Nutzung.

Kosten­los zur Ver­fü­gung ste­hen ein Was­ser­ko­cher sowie Kaf­fee und Tee­beu­tel. Außer­dem gibt es einen Kühl­schrank und einen Safe.

Das Bad ist recht kom­pakt gehal­ten. Am Wasch­tisch befin­det sich auch ein Kos­me­tik­spie­gel, der lei­der nicht beleucht­bar ist.

Neben dem Wasch­tisch befin­det sich eine typi­sche Wannen-​/​ Dusch­kom­bi mit Vorhang.

Die Hygie­ne­pro­duk­te stam­men von Acca Kap­pa, wie in Mar­riott Hotels üblich.

Als Mar­riott Rewards Gold Mem­ber ist das Früh­stück für mich kosten­los. Es wird im Restau­rant im Buf­fet Stil ser­viert. Die Aus­wahl war ordent­lich, aber nichts Beson­de­res. Lei­der gab es weder Eier auf Wunsch, noch eine grö­ße­re Aus­wahl an Obst oder Gemüse.

Fazit: Das Mar­riott Twicken­ham liegt im Süd­we­sten Lon­dons. Wer auch die Sehens­wür­dig­kei­ten außer­halb der City besu­chen will, der ist hier gut auf­ge­ho­ben. Beson­ders emp­fiehlt es sich, wenn man mit dem Auto unter­wegs ist, denn die mei­sten Lon­do­ner Hotels ver­lan­gen Park­ge­büh­ren. Nur an Spiel­ta­gen könn­te es hier Pro­ble­me geben. Die Zim­mer sind in Ord­nung und sau­ber, aber nichts Beson­de­res, für einen Stadt­be­such aber gut aus­ge­stat­tet. Die Zim­mer­prei­se kön­nen sehr schwan­ken und es emp­fiehlt sich, genau hin­zu­schau­en. Das Früh­stück wür­de ich nur emp­feh­len, wenn man es kosten­los dazu bekommt oder es im Zim­mer­preis ent­hal­ten ist. Anson­sten fin­de ich es für das Ange­bot etwas überteuert.

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Betty

Es gibt nichts, was ich mehr liebe als die Welt zu bereisen. Immer mit dabei ist meine Kamera, wenn ich spannende Abenteuer erlebe und neue Reiseziele erkunde. Das Reisen bereitet mir so viel Freude, dass ich nun auch meine Leser an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen möchte.

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