DoubleTree by Hilton Cheltenham, GB

Das Dou­ble­Tree by Hil­ton Chel­ten­ham liegt am Rand der west­eng­li­schen Stadt mit­ten im Grü­nen und über­blickt den Lil­ley Brook Golf Cour­se. Mit dem Auto erreicht man schnell die berühm­ten Cots­wolds sowie die Chel­ten­ham Renn­bahn. Das Haupt­haus ist in einer alten Vil­la unter­ge­bracht und das Hotel gehört nach einer Reno­vie­rung seit kur­zem zur Hil­ton Gruppe. 

Ich errei­che das Hotel am spä­ten Nach­mit­tag und betre­te die impo­san­te Lob­by. Rechts neben dem Ein­gang befin­det sich die Rezep­ti­on, wo ich von einer jun­gen Ange­stell­ten begrüßt wer­de. Das Zim­mer habe ich für 20.000 Hil­ton Honors Punk­te reser­viert. Lei­der ver­läuft der Check-​in nicht sehr pro­fes­sio­nell. Zuerst ist die Reser­vie­rung gar nicht zu fin­den, dann bekom­me ich mei­ne Zim­mer­kar­te, aber ohne jeg­li­che Erwäh­nung mei­nes Dia­mond Sta­tus. Auch ein Upgrade wird mir nicht angeboten.

Über die Trep­pe im hin­te­ren Bereich der Lob­by bege­be ich mich in den ersten Stock. Einen Fahr­stuhl gibt es in dem histo­ri­schen Gebäu­de nicht.

Ich lau­fe über einen Flur mit Zim­mern. Hier macht das Hotel noch einen sehr guten Ein­druck auf mich. In der Mit­te des Flurs befin­det sich eine zwei­te Trep­pe, die in den zwei­ten Stock führt.

Die Trep­pe ist ziem­lich eng und steil, sodass sie mit Gepäck etwas schwie­rig zu bewäl­ti­gen ist. Am obe­ren Trep­pen­ab­satz befin­det sich dann noch eine Feu­er­tür, die es von der Trep­pe aus zu öff­nen gilt.

Über einen wei­te­ren Flur bege­be ich mich nun zu mei­nem Zimmer.

Mein erster Blick in das Zim­mer ist gemischt. Das neue Design gefällt mir sehr gut, aber das Zim­mer ist win­zig klein. Das ist zwar auch dem histo­ri­schen Gebäu­de geschul­det, doch fin­de ich die Prei­se, die dafür auf­ge­ru­fen wer­den, schon sehr hap­pig. Wei­ter­hin ist es ent­täu­schend, dass es kei­ner­lei Upgrade für Dia­mond Mem­ber gibt, was ich so in Eng­land bis­her über­haupt nicht gewohnt war.

Das Zim­mer wird von einem Dop­pel­bett domi­niert, das recht bequem ist. Zwi­schen dem Schrank an der einen Wand, den Nacht­ti­schen und dem Fen­ster gibt es aber kaum Platz, sodass ich nicht mal recht weiß, wo ich mei­nen klei­nen Kof­fer las­sen soll. Wenn ich mir vor­stel­le, dass die­ses Zim­mer auch als Dop­pel­zim­mer ver­kauft wird, weiß ich nicht, wie hier zwei Men­schen zurecht­kom­men sollen.

Auch das ange­schlos­se­ne Bad ist win­zig. Es ist kaum mög­lich sich zu dre­hen, ohne irgend­wo anzu­sto­ßen. Nicht ein­mal einen Spie­gel gibt es über dem Wasch­becken, da sich dort das Fen­ster befin­det. Ledig­lich ein klei­ner Kos­me­tik­spie­gel steht zur Verfügung.

Als ich am spä­ten Abend ins Bett gehen will, ent­decke ich dann, dass die eine Sei­te der Bett­decke völ­lig mit Flecken über­zo­gen ist. Auf einen Anruf bei der Rezep­ti­on rührt sich aber nie­mand, um Abhil­fe zu schaf­fen. Ich dre­he die Decke schließ­lich um und nut­ze die ande­re Sei­te. So etwas darf in einem Hotel aller­dings nicht vor­kom­men und ich kann mir auch nicht vor­stel­len, wie die­se groß­flä­chi­ge Ver­schmut­zung über­se­hen wer­den konnte.

Am näch­sten Mor­gen bekom­me ich mein kosten­lo­ses Früh­stück im Restau­rant. Das Buf­fet ist lei­der eben­falls recht ent­täu­schend und die Spei­sen nicht sehr schmack­haft. Auch der Ser­vice lässt zu wün­schen übrig.

Fazit: Auf den ersten Blick fand ich das Dou­ble­Tree by Hil­ton Chel­ten­ham sehr schön und mir hat die alte Vil­la gut gefal­len. Dass man in solch einem histo­ri­schen Gebäu­de auf Fahr­stüh­le ver­zich­ten muss, hat mich nicht so sehr gestört. Auch kosten­lo­se Park­plät­ze waren aus­rei­chend vor­han­den. Was mir nicht so sehr gefal­len hat, war das Per­so­nal, das oft über­for­dert wirk­te und in die Abläu­fe von Hil­ton Hotels schlecht ein­ge­ar­bei­tet. Das Zim­mer, wel­ches ich bekom­men habe, war extrem klein. Eigent­lich dürf­te man ein sol­ches Zim­mer gar nicht mit Dop­pel­bett ver­kau­fen. Gar ging hin­ge­gen die groß­flä­chi­ge Ver­schmut­zung der Bett­wä­sche und damit ver­bun­de­ne Uner­reich­bar­keit des Per­so­nals. Auch am näch­sten Mor­gen waren die Damen an der Rezep­ti­on völ­lig über­for­dert und nah­men von mei­ner Beschwer­de nicht wei­ter Notiz.

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Betty

Es gibt nichts, was ich mehr liebe als die Welt zu bereisen. Immer mit dabei ist meine Kamera, wenn ich spannende Abenteuer erlebe und neue Reiseziele erkunde. Das Reisen bereitet mir so viel Freude, dass ich nun auch meine Leser an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen möchte.

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