Fenwick Shores, Tapestry Collection by Hilton, Delaware

Tape­stry Coll­ec­tion by Hil­ton ist eine der neue­ren Mar­ken der Hil­ton Hotels und wur­de 2017 gegrün­det. Zu den Hotels die­ser Mar­ke gehö­ren indi­vi­du­el­le Häu­ser, die aber über die Hil­ton Kanä­le ver­trie­ben wer­den und auch die ent­spre­chen­den Sta­tus Bene­fits anbie­ten. Zu die­ser Mar­ke gehört auch das noch rela­tiv neue Fen­wick Shores Hotel, das erst 2020 in dem klei­nen Ort eröff­net wurde.

Fenwick Shores, Tapestry Collection by Hilton – Lage

Das Hotel befin­det sich in klei­nen Küsten­ort Fen­wick Island, der sich ganz im Süden des US-​Bundesstaates Dela­ware am Atlan­tik befin­det. Das Hotel liegt direkt an der Staats­stra­ße 1, die nörd­lich des bekann­ten See­ba­des Oce­an City in Mary­land beginnt. Lei­der hat das Hotel auf­grund sei­ner Lage an der Stra­ße kei­nen Meer­blick, liegt aber nur weni­ge Schrit­te vom Strad entfernt.

Fenwick Shores, Tapestry Collection by Hilton – Check-​in und Lobby

Ich errei­che das Hotel mit dem Miet­wa­gen, den ich auf dem Hotel­eig­nen, im Som­mer kosten­pflich­ti­gen, Park­platz abstel­le. Der Park­platz befin­det sich direkt unter dem Gebäu­de, das größ­ten­teils auf der ersten und zwei­ten Eta­ge liegt, was wahr­schein­lich den gele­gent­li­chen Über­flu­tun­gen durch Hur­ri­kans geschul­det ist, denn die mei­sten Häu­ser in der Gegend sind so gebaut.

Der Haupt­ein­gang befin­det sich an der Front des Gebäu­des und gleich rechts neben der Tür liegt die Rezeption.

Hier wer­de ich freund­lich begrüßt und mir wird für mei­ne Loya­li­tät zu Hil­ton gedankt. Ein Upgrade erhal­te ich aller­dings nicht, ledig­lich die 15 Dol­lar anstel­le des Früh­stücks wer­den mir gut­ge­schrie­ben. Anschlie­ßend wird mir auch schon die Zim­mer­kar­te über­reicht und ich kann mich auf den Weg machen.

Die rest­li­che Lob­by befin­det sich lin­ker Hand vom Ein­gang und besticht durch ihre Decken­hö­he sowie die moder­ne Ein­rich­tung. Es gibt eini­ge gemüt­li­che Sitz­ecken sowie Tische und der Bereich geht flie­ßend in das Restau­rant über.

Fenwick Shores, Tapestry Collection by Hilton – King Junior Suite mit Kitchenette

Mit dem Fahr­stuhl geht es für mich zunächst in den ersten Stock, wo sich die von mir gebuch­te King Juni­or Suite befin­det. Da die Suite nur wenig teu­rer war als die Standard-​Zimmer, habe ich mich für die­se Juni­or Suite entschieden.

Die Juni­or Suite emp­fängt mich mit einem groß­zü­gi­gen Ein­gangs­be­reich, von dem links die Tür ins Bad abgeht. Auf der rech­ten Sei­te befin­den sich drei Haken sowie eine offe­ne Kom­mo­de, die auch als Kof­fer­ab­la­ge genutzt wer­den kann.

Der erste Blick in die Juni­or Suite zeigt einen lang­ge­streck­ten Raum, der in einen Wohn- und einen Schlaf­be­reich unter­teilt ist. Getrennt sind die bei­den Berei­che aber nicht wei­ter und gehen flie­ßend inein­an­der über. Das The­ma der Ein­rich­tung ist unüber­seh­bar Strand und Meer, das ich sehr gelun­gen finde.

Der Wohn­be­reich besteht aus einem gro­ßen Sofa in L‑Form mit Couch­tisch, die auf einen Fern­se­her aus­ge­rich­tet ist, der an der Wand hängt.

Und auf dem Fern­se­her sehe ich etwas, dass ich in der Art noch nicht gese­hen habe. Zwar wur­de ich schon des Öfte­ren nament­lich begrüßt, doch bei Hil­ton noch nie mit mei­nem Sta­tus unter dem Namen.

Gegen­über der Sitz­ecke befin­det sich eine klei­ne Küchen­zei­le, die mit Kühl­schrank, Gefrier­schrank, Spü­ler und Mikro­wel­le aus­ge­stat­tet ist, aber kei­nen Herd besitzt.

Aus­ge­stat­tet ist die Küche aller­dings kom­plett mit Geschirr und Besteck. Als wei­te­re Haus­halts­ge­rä­te gibt es aber ledig­lich eine Kaffeemaschine.

Der Schlaf­be­reich wird vom gro­ßen Dop­pel­bett domi­niert. Das Bett ist sehr bequem und ver­fügt über aus­rei­chend Kis­sen. Auch an Steck­do­sen wur­de gedacht, die sich an der Sei­te der Nacht­ti­sche befinden.

An der gegen­über­lie­gen­den Wand gibt es eine Kom­mo­de mit Schmink­tisch sowie einen wei­te­ren Fern­se­her. Über einen Schreib­tisch ver­fügt die Juni­or Suite aber nicht. Da könn­te man höch­stens den Schmink­tisch mit dem Hocker ver­wen­den, was zum Sit­zen aber eher sub­op­ti­mal ist.

Zum Zim­mer gehört außer­dem ein klei­ner Bal­kon, der mit zwei Stüh­len und Tisch aus­ge­stat­tet ist. Einen schö­nen Aus­blick gibt es aber nicht. Auf der einen Sei­te über­blicken die Zim­mer die Stra­ße, auf ande­ren Sei­te die umlie­gen­den Grundstücke.

Zu Aus­stat­tung des Zim­mer gehört wei­ter­hin noch ein klei­ner, ver­schließ­ba­rer Schrank.

Wäh­rend des Check-​ins habe ich noch eine klei­ne Tüte über­reicht bekom­men, in der sich zwei Fla­schen Was­ser sowie ein Snack befin­den. Dazu gibt es Zet­tel mit den Öff­nungs­zei­ten der Bar und des Restau­rants sowie den son­sti­gen Ange­bo­ten des Hotels.

Das Bade­zim­mer ist eben­falls geräu­mig und ver­fügt über einen groß­zü­gi­gen Wasch­tisch sowie eine Dusche, die auch mit einer Glas­tür ver­schlos­sen wer­den kann.

Der Wasch­tisch ver­fügt über aus­rei­chend Abla­ge, die Dusche ist aber lei­der, wie in den USA meist üblich, nur mit einem festen Dusch­kopf ausgestattet.

Die Hygie­ne­pro­duk­te ste­hen hier erstaun­li­cher­wei­se noch immer in klei­nen, indi­vi­du­el­len Packun­gen bereit, was ich sehr wohl­wol­lend annehme.

Fenwick Shores, Tapestry Collection by Hilton – Pool und Fitness

Zum Hotel gehört ein klei­ner Pool, der sich im zwei­ten Stock des Hotels befin­det. Das qua­dra­ti­sche Becken ist von ange­neh­mer Grö­ße, aber lei­der nicht beheizt und des­halb im Win­ter auf­grund des eis­kal­ten Was­sers nicht nutzbar.

Etwas selt­sam fin­de ich die aus­ge­hän­dig­ten Pool­kar­ten, mit denen man sich Pool­hand­tü­cher holen muss. War­um das hier so umständ­lich gere­gelt ist, weiß ich nicht. Viel­leicht haben nicht alle Gäste die Hand­tü­cher vom Strand wie­der mitgebracht?

Neben dem Pool gibt es auf dem Dach noch eini­ge gemüt­li­che Sitz­ecken sowie eine Pool­bar, die aber wohl nur im Som­mer geöff­net ist.

Das Fit­ness­cen­ter befin­det sich hin­ge­gen im ersten Stock und ver­fügt über eini­ge Gerä­te sowie Fen­ster mit Blick auf die­sel­be Stra­ße, die auch aus mei­nem Zim­mer zu sehen ist.

Fenwick Shores, Tapestry Collection by Hilton – Bar und Restaurant

Im Erd­ge­schoss sind in einem Bereich der Lob­by die Bar und das Restau­rant des Hotels zu fin­den. Wäh­rend die Bar nur abends geöff­net ist, wird im Restau­rant auch das Früh­stück serviert.

Fenwick Shores, Tapestry Collection by Hilton – Frühstück

Da es in den Hotels von Hil­ton seit eini­gen Jah­ren kein kosten­frei­es Früh­stück für Sta­tus­mit­glie­der mehr gibt, son­dern nur eine gewis­se Sum­me Kre­dit, in die­sem Hotel sind es 15 Dol­lar, hät­te ich das Geld nicht unbe­dingt für das Früh­stück nut­zen müs­sen. In die­sem Hotel nut­ze ich das Geld aller­dings für das Früh­stück, das hier nur à la car­te ange­bo­ten wird. Für das Geld bekom­me ich gera­de mal die­ses klei­ne Sand­wich sowie einen Saft. Kaf­fee und Tee ste­hen sowie­so kosten­frei in der Lob­by bereit.

Fenwick Shores, Tapestry Collection by Hilton – Strand

Das Hotel befin­det sich zwar nicht direkt am Strand, aber doch in unmit­tel­ba­rer Nähe. Nimmt man den Hin­ter­aus­gang, sind es nur weni­ge Schrit­te bis zum Strandzugang.

Der Strand ist rich­tig toll, breit und sehr sau­ber. Im Win­ter ist es zum Baden natür­lich zu kalt, aber schö­ne Strand­spa­zier­gän­ge kann man auf jeden Fall machen.

Fenwick Shores, Tapestry Collection by Hilton – Fazit

Mir hat mein Auf­ent­halt im Fen­wick Shores Hotel sehr gut gefal­len. Das fri­sche Design mit mari­ti­men Akzen­ten fand ich sehr anspre­chend. Die Lage an der Durch­gangs­stra­ße ist zwar nicht ganz ide­al, aber nachts gab es zumin­dest wäh­rend mei­nes Auf­ent­hal­tes kaum Ver­kehr. Rich­tig toll ist dage­gen der schnel­le Zugang zum Strand. Etwas ein­fach ist dage­gen das Restau­rant, aber für den schnel­len Hun­ger aus­rei­chend. Anson­sten gibt es aber nicht viel in der Umge­bung und um die Restau­rant­sze­ne in Oce­an City zu errei­chen, braucht man schon das Auto. Ich wür­de hier auf jeden Fall wie­der buchen, wenn ich in der Gegend bin. Und wem der Tru­bel in Oce­an City selbst zu viel ist, der ist im Fen­wick Shores auf jeden Fall auch bes­ser aufgehoben.

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Betty

Es gibt nichts, was ich mehr liebe als die Welt zu bereisen. Immer mit dabei ist meine Kamera, wenn ich spannende Abenteuer erlebe und neue Reiseziele erkunde. Das Reisen bereitet mir so viel Freude, dass ich nun auch meine Leser an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen möchte.

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