Hotel Berlin Central District

Das Hotel Ber­lin Cen­tral District ist eines der neue­sten Luxus­ho­tels in der Haupt­stadt. Obwohl es neu nicht so ganz trifft, denn das Hotel hat schon eine län­ge­re Geschich­te und die wird neu­er­dings von Mar­riott wei­ter­ge­schrie­ben. Hier soll in Zukunft ein neu­es JW Mar­riott Hotel die Gäste emp­fan­gen, doch bis es so weit ist, hat das Haus als Hotel Ber­lin Cen­tral District geöffnet. 

Hotel Berlin Central District – Lage und Geschichte

Das Hotel befin­det sich zwi­schen Pots­da­mer Platz und Tier­gar­ten sowie direkt gegen­über des Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ste­ri­ums. In der Umge­bung sind auch meh­re­re Bot­schaf­ten sowie Muse­en und das Kon­zert­haus zu fin­den. Ursprüng­lich wur­de das Hotel als Mari­tim Hotel eröff­net und über dem Ein­gang ist noch heu­te zu erken­nen, wo die­ser Schrift­zug einst befe­stigt war.

Im Zuge der Coro­na­kri­se muss­te die Mari­tim Ket­te jedoch eini­ge Häu­ser ver­äu­ßern, dar­un­ter auch die­ses Hotel, das ab 2021 von Mar­riott über­nom­men wur­de. Wie schon ein­gangs erwähnt, soll hier in Zukunft ein Haus der Luxus­mar­ke JW Mar­riott die Gäste emp­fan­gen, doch bis es so weit ist, bedarf es eini­ger Reno­vie­run­gen. In der Zwi­schen­zeit hat man sich dazu ent­schie­den, das Hotel nicht kom­plett zu schlie­ßen, son­dern als Hotel Ber­lin Cen­tral District zu betreiben.

Hotel Berlin Central District – Check-​in und Lobby

Ich errei­che das Hotel mit den öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln. Das geht ent­we­der mit dem Bus (eine Hal­te­stel­le ist in unmit­tel­ba­rer Umge­bung) oder über die Sta­ti­on Pots­da­mer Platz. Von dort muss aller­dings ein rund fünf­zehn­mi­nü­ti­ger Fuß­weg ein­ge­plant wer­den. Der Haupt­ein­gang befin­det sich in der Stauf­fen­berg­stra­ße und von hier gelan­ge ich gleich in die beein­drucken­de Lob­by, die sich über zwei Eta­gen erstreckt und deren Hin­gucker ein rie­si­ger Kron­leuch­ter ist.


Die Rezep­ti­on befin­det sich links vom Ein­gang und hier wer­de ich freund­lich begrüßt. Mir wird für mei­ne Loya­li­tät zu Mar­riott gedankt und erklärt, dass ich ein Upgrade auf ein Eck­zim­mer erhal­ten habe. Das Früh­stück leh­ne ich die­ses Mal ab, da ich sehr früh abrei­sen wer­de und neh­me so lie­ber die Punk­te. Mit der Zim­mer­kar­te in der Hand mache ich mich anschlie­ßen auf den Weg in mein Zimmer.

Hotel Berlin Central District – Zimmer

Mit dem Fahr­stuhl geht es in den fünf­ten Stock, wo sich mein Zim­mer befin­den soll. Zunächst muss ich mich aber ori­en­tie­ren, denn durch die drei Flü­gel des Gebäu­des muss man auf­pas­sen, dass man den rich­ti­gen Kor­ri­dor erwischt. Die Flu­re sind recht dun­kel gehal­ten und man sieht am Design, dass das Hotel schon etwas älter ist und irgend­wie auch, dass es mal ein Mari­tim war.

Einen net­ten Touch fin­de ich die gro­ßen Bil­der mit Moti­ven aus der Haupt­stadt an den Wän­den, wodurch die Flu­re nicht so kahl und lang­wei­lig wirken.

Mein Zim­mer emp­fängt mich mit einem klei­nen Ein­gangs­be­reich, in dem sich gleich eine vier­tei­li­ge Schrank­wand befindet.

Der Ein­gangs­be­reich die­ses Zim­mers führt ums Eck, bevor man den Haupt­raum erreicht. Hier befin­det sich auch die Tür ins Badezimmer.

Das Zim­mer an sich ist dann nicht son­der­lich groß, aber gemüt­lich ein­ge­rich­tet. Das Mobi­li­ar ist schon etwas älter, aber es ist alles tipp­topp in Ord­nung und abso­lut sau­ber. Man sieht auch hier an der Ein­rich­tung sehr deut­lich, dass die­se noch kom­plett aus dem Mari­tim stammt.

Domi­niert wird der Raum vom gro­ßen Dop­pel­bett, das sehr bequem ist und über eine durch­ge­hen­de Matrat­ze ver­fügt. Sehr schön fin­de ich auch die unter­schied­li­chen Kis­sen, sodass sich jeder Gast das pas­sen­de Kis­sen aus­su­chen kann.

Anson­sten bleibt im Zim­mer aber nicht viel Platz und schon der Gang vor­bei am Fern­se­her ist mehr als eng. Sehr gut gefal­len mir aber die zwei gro­ßen Fen­ster­fron­ten, die sehr viel Licht in das Zim­mer las­sen. Der gro­ße Flach­bild­fern­se­her steht auf einer Kom­mo­de zwi­schen den bei­den Fen­stern über das Eck.

In der Kom­mo­de befin­det sich die Mini­bar, die aller­dings leer ist und nur nach Bedarf auf­ge­füllt wer­den kann.

Vor einem der Fen­ster ste­hen noch zwei Stüh­le sowie ein Tisch. Dar­auf zu fin­den ein Bild­band über das Schloss Bel­le­vue, was ich einen sehr net­ten Touch fin­de, da sich das berühm­te Gebäu­de auch in der Nähe befindet.

An der Innen­wand ist schließ­lich noch der Schreib­tisch zu fin­den, auf dem ein Was­ser­ko­cher sowie Tee und Kaf­fee bereitstehen.

Dazu fin­de ich ein Schrei­ben vor, wel­ches erklärt, dass der Umbau zum JW Hotel bereits begon­nen hat und es Geräu­sche geben kann. Ich muss dazu aber sagen, dass ich wäh­rend mei­nes Auf­ent­hal­tes davon nichts mit­be­kom­men habe.

Das Bad ist eben­so kom­pakt wie das Zim­mer und mit einem Wasch­tisch mit aus­rei­chend Abla­ge­flä­che sowie einer Bade­wan­ne aus­ge­stat­tet, die über eine Dusch­wand ver­fügt. Die Lage der Bade­wan­ne fin­de ich aller­dings etwas unglück­lich gelöst, denn durch die feste Trenn­wand und die Glas­wand bleibt nur sehr wenig Platz und es gibt auch kei­ner­lei Haltegriffe.

Die Hygie­ne­pro­duk­te stam­men, wie in Häu­sern der Kern­mar­ke Mar­riott üblich, von Acca Kap­pa und gehö­ren für mich zu den bes­se­ren Pro­duk­ten, die man in Hotel­zim­mern vorfindet.

Der Toi­let­te wie­der­um wur­de sehr viel Platz ein­ge­räumt und sich ist sogar mit einer hal­ben Wand vom Rest des Rau­mes abgetrennt.

Der Aus­blick aus dem Zim­mer reicht über eini­ge Bot­schaf­ten hin­weg bis zum Tier­gar­ten. In eini­ger Ent­fer­nung konn­te ich auch den Pots­da­mer Platz sowie die Sie­ges­säu­le ausmachen.

Hotel Berlin Central District – Pool und Fitness

Das Hotel ver­fügt über einen klei­nen Innen­pool, der für die Grö­ße des Hotels aller­dings recht klein aus­ge­fal­len ist. So kann es zu Stoß­zei­ten durch­aus voll wer­den, vor allem, weil es kaum Lie­gen oder Sitz­ge­le­gen­hei­ten gibt.

Wei­ter­hin steht den Gästen ein durch­schnitt­lich aus­ge­stat­te­tes Fit­ness­cen­ter zur Ver­fü­gung, das durch das feh­len­de Tages­licht lei­der etwas dun­kel ist.

Hotel Berlin Central District – Bar und Restaurant

Im Erd­ge­schoss des Hotels befin­den sich eine Bar und ein geho­be­nes Restau­rant, die bei­de ganz­tä­gig geöff­net sind. Über die Qua­li­tät von Spei­sen und Geträn­ken kann ich nichts sagen, da ich die Ein­rich­tun­gen auf­grund der Kür­ze mei­nes Auf­ent­hal­tes nicht genutzt habe.

Das Früh­stück habe ich eben­falls nicht pro­bie­ren kön­nen, da ich sehr früh abge­reist bin. Es wird aber täg­lich ein Buf­fet angeboten.

Hotel Berlin Central District – Fazit

Das Hotel Ber­lin Cen­tral District ist sicher­lich nicht das sty­lisch­ste neue Hotel der geho­be­nen Klas­se in Ber­lin, dafür hat das Mari­tim, von dem die Ein­rich­tung über­nom­men wur­de, schon zu lan­ge exi­stiert. Es ist aber ein soli­des Hotel in aus­ge­zeich­ne­ter Lage und hat ein gutes Poten­zi­al zu mehr. Ich habe mich hier sehr gut auf­ge­ho­ben gefühlt und bin schon gespannt, wie sich das Hotel in Zukunft wan­deln wird und wann es als JW Mar­riott sei­ne Gäste emp­fängt. In der Zwi­schen­zeit kann man hier auf einem Ber­lin­be­such auf jeden Fall eine gute Zeit ver­brin­gen und es sich auch ein wenig gut­ge­hen lassen.

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Betty

Es gibt nichts, was ich mehr liebe als die Welt zu bereisen. Immer mit dabei ist meine Kamera, wenn ich spannende Abenteuer erlebe und neue Reiseziele erkunde. Das Reisen bereitet mir so viel Freude, dass ich nun auch meine Leser an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen möchte.

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