Rey Don Pedro Luxury Home, Sevilla, Spanien

Das Rey Don Pedro Luxu­ry Home ist ein Apartment-​Hotel am Ran­de der Alt­stadt von Sevil­la. Ruhig gele­gen in einem Wohn­ge­biet, spricht das klei­ne Haus vor allem Indi­vi­du­al­tou­ri­sten an, die Anda­lu­si­ens Haupt­stadt auf eige­ne Faust erkun­den wollen.

Rey Don Pedro Luxury Home – Lage und Check-in

Wir errei­chen Sevil­la mit dem Miet­wa­gen, aller­dings kann man das Hotel nicht direkt mit dem Fahr­zeug errei­chen, da das Wohn­ge­biet nur von Anlie­gern befah­ren wer­den darf. Wir hin­ge­gen müs­sen ein Park­haus nut­zen, das einst nur für die Anwoh­ner geöff­net war, inzwi­schen aber auch eine öffent­li­che Eta­ge besitzt. Und hier liegt das Pro­blem, denn das Park­haus hat eine gute Lage, ist aber viel zu klein. Da die Ein­fahrt nur erlaubt ist, wenn es freie Plät­ze gibt, es sei denn, man ist Anlie­ger, müs­sen wir mehr als eine hal­be Stun­de war­ten, bis wir ein­fah­ren dür­fen. Eine ande­re Wahl haben wir aber nicht, denn das Park­haus ist die ein­zi­ge Mög­lich­keit, in der Nähe des Hotels das Auto abzustellen.

Mit der Ein­fahrt ist es aller­dings nicht getan, denn das Park­haus selbst ist auch noch pro­ble­ma­tisch. Es ist extrem eng und es scheint fast, als wur­den aus ursprüng­lich zwei Park­lücken spä­ter drei gemacht. Zum Glück fah­ren wir nur einen Seat Leon, aber selbst damit ist Ein­par­ken nicht ganz ein­fach, denn Aus­stei­gen ist kaum noch mög­lich, sobald man in eini­gen der Park­lücken steht.

Vom Park­haus geht es dann zu Fuß wei­ter. Rund fünf Minu­ten müs­sen wir noch zum Hotel lau­fen, teil­wei­se über unebe­nes Pfla­ster, sodass das Gepäck auch immer wie­der getra­gen wer­den muss. Dann errei­chen wir den Hotel­ein­gang, der sich hin­ter die­ser unschein­ba­ren Tür ver­birgt. Hier wer­den wir von einem Herrn emp­fan­gen, der uns ein­checken wird.

Der Check-​in fin­det in die­sem Raum direkt hin­ter dem Ein­gang statt. Viel ist nicht zu tun, denn unse­re Daten haben wir schon zuvor online über­mit­telt. So ist das For­mel­le schnell erle­digt und uns wer­den unse­re Zim­mer gezeigt.

Eine Eta­ge höher gibt es noch eine wei­te­re klei­ne Sitz­ecke. Hier wur­de wohl spä­ter eine Zwi­schen­decke ein­ge­zo­gen, denn in dem alten Haus gab es einst eine gro­ße Ein­fahrt für Kut­schen. Mehr öffent­li­che Räu­me gibt es hier nicht, sie sind aber auch kaum nötig, denn es gibt gera­de mal acht Zimmer.

In die obe­ren Stock­wer­ke führt sowohl eine Trep­pe als auch ein Fahr­stuhl, der nach­träg­lich in das Gebäu­de ein­ge­baut wurde.

Rey Don Pedro Luxury Home – Zimmer 4

Mir wird das Zim­mer 4 zuge­wie­sen, das als Supe­ri­or Zim­mer aus­ge­wie­sen ist. Es befin­det sich im ersten Stock und ist sowohl über die Trep­pe als auch mit dem Fahr­stuhl erreichbar.

Nach dem Gang durch die Tür ste­he ich hier sofort im Zim­mer. Über der Tür hängt eine Kli­ma­an­la­ge, mit der man auch hei­zen kann, im süd­li­chen Spa­ni­en nicht immer selbstverständlich.

Der erste Blick ins Zim­mer zeigt mir einen indi­vi­du­ell gestal­te­ten Raum mit inter­es­san­ter Ein­rich­tung. Die Grö­ße ist auch ange­nehm, eben­so die gro­ßen Fen­ster, die viel Licht hin­las­sen, abends aber mit Fen­ster­lä­den dicht ver­schlos­sen wer­den können.

Das Bett ist bequem und ver­fügt über ein Memo­ry Foam Matrat­ze. Neben dem Bett gibt es Nacht­ti­sche, aber die Ver­sor­gung mit Steck­do­sen ist etwas spär­lich. Es gibt nur jeweils eine und da ist die Nacht­tisch­lam­pe ein­ge­steckt. Heißt, ent­we­der Laden oder Licht am Bett.

Vor dem Bett ste­hen zwei Ses­sel mit Tisch, was sich von der Bil­der auf der Web­site unter­schei­det. Es scheint fast, als sei ein Teil des Mobi­li­ars inzwi­schen aus­ge­tauscht worden.

Anson­sten ist das Zim­mer mit allem aus­ge­stat­tet, was man so braucht. Es gibt einen Fern­se­her, Was­ser­ko­cher und auch Kühlschrank.

Im Kühl­schrank befin­det sich eine Fla­sche Was­ser. Tee und Kaf­fee ste­hen auch auf dem Zim­mer bereit.

Zum Ver­stau­en vor Sachen gibt es zwei Schrän­ke, einen histo­ri­schen neben dem Bett sowie einen moder­nen neben der Tür zum Bad. Im Schrank lie­gen Slip­per zur Verwendung.

Das Bad ver­fügt über zwei Wasch­ti­sche, eine Dusche und Toi­let­te sowie Bidet in einem abge­trenn­ten Raum mit Fen­ster. Nicht so toll ist der Kos­me­tik­spie­gel, der zwar eigent­lich beleucht­bar ist, aber bei genaue­rem Hin­se­hen total kaputt. Die Bat­te­rien wur­den so lan­ge im Gerät gelas­sen, dass sie aus­ge­lau­fen sind und da wür­de ich mir schon wün­schen, dass man die­se ent­fernt und das zumin­dest säubert.

Posi­tiv fin­de ich, dass die Dusche eine Glas­tür hat und nicht nur die­se hal­be Glas­wand. So bleibt der Rest des Bades beim Duschen auch trocken.

Die Aus­stat­tung mit Hygie­ne­ar­ti­keln ist aus­ge­zeich­net. So gibt es nicht nur Sham­poo und Dusch­gel, son­dern auch Bade­salz. Fragt sich nur wofür, denn die­ses Zim­mer hat ja gar kei­ne Badewanne.

Auf dem Nacht­tisch fin­de ich noch den Hin­weis, dass es nicht erlaubt ist, Wasche auf dem Bal­kon zu trocknen.

Der Bal­kon ist dann auch eher ein klei­ner Aus­tritt, aber schon sehr nett. Ich schaue aus dem Zim­mer über die Oran­gen­bäu­me und die Früch­te kann ich fast vom Zim­mer aus ernten.

Der klei­ne Bal­kon reicht übri­gens um das Gebäu­de her­um, sodass ich auch in die klei­ne Gas­se neben dem Haus schau­en kann.

Rund um den klei­nen Platz, an dem unse­re Unter­kunft steht, befin­den sich noch wei­te­re histo­ri­sche Gebäu­de und es ist im All­ge­mei­nen recht ruhig, es sei denn, im Fla­men­co Thea­ter ist eine Auf­füh­rung oder es kommt eine grö­ße­re Grup­pe auf der Stra­ße vor­bei. Gut schall­iso­liert sind die Fen­ster näm­lich nicht, was in Spa­ni­en aller­dings eher oft der Fall ist.

Rey Don Pedro Luxury Home – Zimmer 1

Wäh­rend mir Zim­mer 4 zuge­wie­sen wird, ist C. in Zim­mer 1 im Hoch­par­terre unter­ge­bracht. Die­ses Zim­mer ist kom­plett anders gestal­tet. Im Rey Don Pedro gleicht kein Zim­mer dem ande­ren. Ob man hier Wün­sche außer­halb der Kate­go­rie äußern kann, kann ich aber nicht sagen.

Die­ses Zim­mer hat ein ver­git­ter­tes Fen­ster, was für Süd­spa­ni­en abso­lut nor­mal ist. Um die Fen­ster auch im Som­mer offen­las­sen zu kön­nen, sind hier vie­le Fen­ster in den unte­ren Eta­gen mit Git­tern versehen.

Auch die­ses Zim­mer ver­fügt über zwei Wasch­becken und eine Dusche. Dazu gibt es aber hier noch eine Bade­wan­ne. Dafür fehlt aber das Bidet.

Rey Don Pedro Luxury Home – Frühstück

Zur Unter­kunft im Rey Don Pedro Luxu­ry Home kann ein Früh­stück hin­zu­ge­bucht wer­den. Da gab es bei uns aller­dings erst ein­mal eini­ge Pro­ble­me. Wir hat­ten das Früh­stück für 10 Euro pro Nacht und Per­son online mit der Reser­vie­rung des Zim­mers bestellt. Vor Ort hieß es dann, es gäbe das so nicht und man wol­le 14 Euro für das Früh­stück. Nach unse­rem Hin­weis, dass wir die Bestä­ti­gung schrift­lich haben, wur­de uns das Früh­stück aller­dings für 10 Euro gewährt. Die­se Dis­kus­si­on fand ich nicht so schön. Dann soll­te man das nicht auf der Web­site erst anbie­ten und nach­her nicht hono­rie­ren wollen.

Das Früh­stück wird dann auch nicht in der Unter­kunft ser­viert, son­dern im El Rey Moro Hotel, das zum sel­ben Betrei­ber gehört. Zu Fuß brau­chen wir dort­hin knapp fünf Minu­ten. Bei gutem Wet­ter geht das auch, bei Regen wür­de ich das aber nicht so toll fin­den. Und für uns hieß es auch Jacken mit­neh­men, denn im Febru­ar kann es auch in Sevil­la mor­gens noch recht frisch sein.

Zum Früh­stück ein­ge­deckt sind die Tische in der Lob­by­bar sowie einem klei­nen Nebenraum.

Die Tische im Früh­stücks­raum ste­hen aller­dings recht eng, sodass es am Platz recht eng wer­den kann, wenn der Raum voll besetzt ist.

Das Ange­bot zum Früh­stück ist nicht son­der­lich groß, typisch spa­nisch eben. Bei war­men Spei­sen gab es an einem Tag Spie­gelei und Speck, am näch­sten ein Rühr­ei mit Pil­zen und Zwie­beln. Dazu ein wenig Auf­schnitt und Gebäck sowie Obst und Jogurt.

Rey Don Pedro Luxury Home – Fazit

Die Lage des Rey Don Pedro Luxu­ry Homes ist wirk­lich sehr gut. Die Sehens­wür­dig­kei­ten im Stadt­zen­trum von Sevil­la sind von hier fuß­läu­fig zu errei­chen. Auch die Bet­ten haben wir als bequem emp­fun­den. Was uns nicht so gefal­len hat, war das Früh­stück. Das war von Qua­li­tät und Quan­ti­tät höch­stens aus­rei­chend. Dazu gab es einen Geträn­ke­gut­schein, bei dem wir aller­dings kei­ne Mög­lich­keit gefun­den haben, die­sen ein­zu­lö­sen. Anson­sten haben wir nie­man­den vom Hotel mehr gese­hen wäh­rend unse­res Auf­ent­hal­tes, selbst zum Check-​out nicht. Da haben wir ein­fach den Schlüs­sel in den Brief­ka­sten gewor­fen. Wenn man mit dem Miet­wa­gen kommt, soll­te man auch die recht teu­re Park­ge­bühr ein­kal­ku­lie­ren. Für das Park­haus wer­den saf­ti­ge 25 Euro pro Nacht fällig.

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Betty

Es gibt nichts, was ich mehr liebe als die Welt zu bereisen. Immer mit dabei ist meine Kamera, wenn ich spannende Abenteuer erlebe und neue Reiseziele erkunde. Das Reisen bereitet mir so viel Freude, dass ich nun auch meine Leser an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen möchte.

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