Maritim Hotel Ingolstadt, Bayern

Das Mari­tim Hotel Ingol­stadt ist das neue­ste Hotel der deut­schen Hotel­ket­te. Wäh­rend Mari­tim in den letz­ten Jah­ren vor allem durch Hotel­schlie­ßun­gen auf sich auf­merk­sam gemacht hat, gibt es nun wie­der Licht am Ende des Tun­nels. Im Juni 2023 wur­de die­ses moder­ne Haus neben dem Kon­gress­zen­trum eröff­net. Mich hat beson­ders inter­es­siert, wie mir ein neu­es Hotel der Ket­te gefal­len wür­de, da vie­le der Häu­ser, die ich besucht habe, schon ziem­lich alt­backen waren.

Maritim Hotel Ingolstadt – Check-​in und Lobby

Ich errei­che das Hotel mit dem Auto, das ich für 13 Euro/​ Nacht (2023) in der angren­zen­den öffent­li­chen Park­ga­ra­ge abstel­len kann, in der es auch einen direk­ten Zugang zum Hotel gibt. Der Haupt­ein­gang zum Hotel befin­det sich gleich direkt neben einer der Ein­fahr­ten zum Park­haus, die auch dem Kon­gress­zen­trum dient.

In die Lob­by gibt es zwei Wege, ein­mal durch den Haupt­ein­gang sowie über den Zugang von der Park­ga­ra­ge im Unter­ge­schoss, den auch ich nut­ze. An der Rezep­ti­on muss ich kurz war­ten, bevor ich freund­lich emp­fan­gen wer­de. Mir wird mei­ne Zim­mer­kar­te aus­ge­hän­digt und das Früh­stück erklärt, das in mei­ner Zim­mer­ra­te inklu­diert ist.

Anson­sten ist die Lob­by bis auf zwei klei­ne Sitz­ecken recht leer.

Dazu gibt es noch einen Auto­ma­ten für Geträn­ke und Snacks, da es auf den Zim­mern kei­ne Mini­bar mehr ist. Scha­de, dass man das hier über einen unper­sön­li­chen Auto­ma­ten regelt. In ande­ren Hotels gibt es zumin­dest einen klei­nen Shop, wo man Pro­duk­te aus­wäh­len kann.

Maritim Hotel Ingolstadt – Classic Zimmer

Mit dem Fahr­stuhl geht es für mich in den drit­ten Stock, wo sich mein Zim­mer befin­det. Die Flu­re sind lang und modern gestal­tet. Die Schlüs­sel­kar­te hält man zum Öff­nen nicht an die Tür, son­dern an einen Öff­ner unter der Zimmernummer.

Das Zim­mer emp­fängt mich mit einem klei­nen Vor­raum, in dem sich eine offe­ne Klei­der­stan­ge sowie ein Wand­schrank befin­den. Gegen­über befin­det sich die Tür zum Bad.

Was mir beim Schlie­ßen der Tür auf­fällt, es gibt weder ein Schloss noch eine Sicher­heits­ket­te. Das fin­de ich etwas befremd­lich, denn so ist es nicht mög­lich, die Tür zu ver­schlie­ßen, wenn man im Zim­mer ist. Zumin­dest Per­so­nal kann so jeder­zeit das Zim­mer betre­ten, was wäh­rend mei­nes Auf­ent­hal­tes auch ein­mal pas­siert ist, als ich im Zim­mer war. Ich fin­de es auch sicher­heits­tech­nisch nicht so ange­nehm, dass man die Tür über­haupt nicht ver­schlie­ßen kann. Ich kann mich nicht erin­nern, so etwas in einem Hotel schon erlebt zu haben und fin­de es etwas selt­sam, dass man sich gera­de in einem Neu­bau dazu ent­schie­den hat.

Der erste Blick ins Zim­mer zeigt einen aus­rei­chend gro­ßen und modern gestal­te­ten Raum. Ganz anders als ich es aus ande­ren Mari­tim Hotels gewohnt bin. Viel­leicht soll­te man dort auch mal moder­ni­sie­ren und auf die­sen Stan­dard umbauen.

Das Bett ist soweit recht bequem und für ein deut­sches Hotel auch nicht zu hart. Aller­dings hat man sich lei­der dazu ent­schie­den, zwei Matrat­zen zu nut­zen, sodass es eine Rit­ze in der Mit­te des Bet­tes gibt. Sehr ange­nehm fin­de ich, dass es gro­ße und klei­ne Kopf­kis­sen gibt, sodass man je nach Wunsch wäh­len kann.

Auch an Anschlüs­se für Strom wur­de neben dem Bett gedacht. Scha­de nur, dass die Nacht­ti­sche doch etwas klein gera­ten sind, vor allem, wenn man auf einem noch das Tele­fon platziert.

Am Fen­ster ste­hen ein Ses­sel mit Hocker und klei­nem Bestelltisch.

Die Fen­ster sind übri­gens boden­tief und las­sen so sehr viel Licht ins Zim­mer. Sie las­sen sich auch voll­stän­dig öff­nen, nicht nur kip­pen. Der Aus­blick aus mei­nem Zim­mer zeigt auf das Neue Schloss Ingolstadt.

Wei­ter­hin gibt es im Zim­mer einen Schreib­tisch, eine Kof­fer­ab­la­ge und einen Flach­bild­fern­se­her. Der ist aller­dings etwas ungün­stig ange­bracht, sodass man vom Bett nur schräg schau­en kann.

Anstel­le einer Gäste­map­pe gibt es auf dem Zim­mer ein klei­nes Tablett mit allen Infor­ma­tio­nen zum Hotel.

Neben dem Klei­der­schrank ist noch eine Haus­bar zu fin­den. Dar­in ste­hen eini­ge Glä­ser und es gibt einen Kühl­schrank, der aller­dings leer ist.

Das Bad ist modern und aus­rei­chend groß. Vor allem die geräu­mi­ge Dusche gefällt mir sehr gut. Sie ist mit zwei Dusch­köp­fen aus­ge­stat­tet und man kann beim Duschen sogar die Licht­stim­mung ändern.

Aus­rei­chend Abla­ge­flä­che gibt es auch am Wasch­becken, nur der Föhn ist lei­der recht alt­mo­disch fest instal­liert. Ent­täu­schend sind die Hygie­ne­pro­duk­te, denn es gibt nur eine Fla­sche mit einem All-​in-​one Pro­duk­te, wovon ich gar kein Fan bin. Body­lo­tion ist wei­ter­hin in einer klei­nen Fla­sche vorhanden.

Maritim Hotel Ingolstadt – Pool, Sauna, Wellness und Fitness

Wie in Mari­tim Hotels üblich, gibt es auch in die­sem Hotel einen gut aus­ge­stat­te­ten Well­ness­be­reich. Dazu zählt ein aus­rei­chend gro­ßer Pool, in dem man durch­aus schwim­men kann, solan­ge es nicht zu voll ist.

Wei­ter­hin gibt es einen groß­zü­gi­gen Sau­na­be­reich mit zwei Sau­nen sowie Fuß­bä­dern und Ruhebereich.

Zur Nut­zung des Well­ness­be­rei­ches muss ich noch eine klei­ne Anek­do­te erzäh­len. Auf den Zim­mern lie­gen bedau­er­li­cher­wei­se kei­ne Bade­män­tel oder Slip­per bereit, die­se sol­len aber auf Nach­fra­ge erhält­lich sein. Das jedoch erfährt man auch nur auf Nach­fra­ge, einen Hin­weis auf dem Zim­mer habe ich nicht gefunden.

Als ich jedoch nach­fra­ge, wird mir erklärt, dass man kei­ne Bade­män­tel hät­te, da die Wäsche­rei sie nicht gelie­fert hät­te. Spä­ter sehe ich jedoch Gäste mit Bade­man­tel durch das Hotel lau­fen und plötz­lich ist es mög­lich, für mich auch einen auf­zu­trei­ben. Der wird mir von einem Mit­ar­bei­ter auf das Zim­mer gebracht, der nach ein­mal Klop­fen sofort im Zim­mer steht, etwas, das mir gar nicht gefällt und ich unpro­fes­sio­nell fin­de. Da ich die Tür nicht ver­schlie­ßen kann, lässt es sich aber nicht ver­hin­dern. Wei­ter­hin muss ich sagen, dass die Bade­män­tel sehr klein aus­fal­len, was lei­der in Deutsch­land öfter mal der Fall ist.

Außer­dem wer­den im Well­ness­be­reich noch kosten­pflich­ti­ge Mas­sa­gen und ande­re Behand­lun­gen ange­bo­ten, die man aber reser­vie­ren muss.

Natür­lich gibt es auch ein Fit­ness­cen­ter, das mit moder­nen Gerä­ten aus­ge­stat­tet ist. Da sich der gan­ze Bereich im Tief­ge­schoss befin­det, gibt es hier aller­dings kei­ner­lei Tageslicht.

Maritim Hotel Ingolstadt – Restaurant und Bar

Zum Hotel gehö­ren ein Restau­rant, eine Bar sowie ein Café. Wäh­rend das Café nur am Nach­mit­tag geöff­net ist, sind die Bar und das Restau­rant nur am Abend zugänglich.

Maritim Hotel Ingolstadt – Frühstück

Das Früh­stück wird in einem sepa­ra­ten Restau­rant ser­viert, das nur am Mor­gen geöff­net ist, oder für Grup­pen und geschlos­se­ne Gesell­schaf­ten genutzt wird.

Der Raum ist groß und mit vie­len Tischen und Stüh­len aus­ge­stat­tet, sodass es kei­ner­lei Pro­ble­me gab, am Mor­gen einen Platz zu fin­den. Bei schö­nem Wet­ter kann hier auch eine Ter­ras­se genutzt wer­den, die wäh­rend mei­nes Auf­ent­hal­tes aber geschlos­sen war.

Die Qua­li­tät und sie Aus­wahl der Spei­sen sind sehr gut. Auch Eier­spei­sen kön­nen nach Wunsch bestellt wer­den, sodass ich das Früh­stück rund­um emp­feh­len kann.

Maritim Hotel Ingolstadt – Fazit

Nach mei­nen Über­nach­tun­gen im Mari­tim Hotel Ful­da und im Mari­tim Air­port Hotel Han­no­ver war ich hier schon ange­nehm über­rascht, wie modern und anspre­chend ein Mari­tim Hotel doch sein kann. Klar, hier han­delt es sich um einen Neu­bau, aber der wur­de schon mit Geschmack gestal­tet. Scha­de, dass man ande­re Hotels der Mar­ke so lan­ge nicht reno­viert, denn wenn die Hotels mehr so wären wie die­ses, wür­de ich die Mari­tim Hotels zur Über­nach­tung durch­aus öfter in Betracht zie­hen. Es gab zwar auch in die­sem Hotel eini­ge Klei­nig­kei­ten, die ich nicht ganz so gut fand, was mich aber wohl nicht davon abhal­ten wür­de, hier noch­mals zu übernachten.

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Betty

Es gibt nichts, was ich mehr liebe als die Welt zu bereisen. Immer mit dabei ist meine Kamera, wenn ich spannende Abenteuer erlebe und neue Reiseziele erkunde. Das Reisen bereitet mir so viel Freude, dass ich nun auch meine Leser an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen möchte.

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