me and all hotel Kiel – JDV by Hyatt

Me and all hotels ist die Lifestyle-​Kette der Lind­ner Hotels, die inzwi­schen in die Hyatt-​Marke joie de viv­re – kurz JdV by Hyatt – inte­griert wur­de. Die Mar­ke wur­de 2015 gegrün­det und setzt auf Innen­stadt­la­gen wie in Kiel in der Nähe des Haupt­bahn­hofs, wo ich zum ersten Mal in einem Hotel die­ser Mar­ke zu Gast war.

me and all hotel Kiel – Check-​in und Lobby

Ich errei­che das Hotel mit mei­nem Auto und hier zeigt sich dann gleich ein Pro­blem, denn der Park­platz um das Hotel ist ein­fach viel zu klein und so muss ich gleich abdre­hen und mir woan­ders einen Park­platz suchen. Zum Glück gibt es in der Nähe einen öffent­li­chen Park­platz, ide­al ist das aber kei­nes­falls, zumal es an der viel befah­re­nen Stra­ße nicht mal einen Hal­te­platz zum Ein­checken gibt.

Schließ­lich betre­te ich das Hotel aber doch durch den Haupt­ein­gang und das zau­bert mir gleich ein Lächeln ins Gesicht, denn hier wer­den erst ein­mal die vier­bei­ni­gen Gäste gebüh­rend empfangen.

Die Lob­by macht dann einen sehr hip­pen Ein­druck und erin­nert mich am ehe­sten an ein Moxy Hotel von Mar­riott. Ein gro­ßer Tisch mit zwei Arbeits­plät­zen ist die Rezep­ti­on, wo ich nach kur­zer War­te­zeit freund­lich begrüßt wer­de. Schnell wird mir die Zim­mer­kar­te aus­ge­hän­digt und ich kann mich bereits auf den Weg in mein Zim­mer machen.

Die Lob­by ist sehr hip gestal­tet und ver­fügt über vie­le ver­schie­de­ne Sitz­ecken. Sogar einen Bil­lard­tisch gibt es. Ich fin­de die öffent­li­chen Räu­me aller­dings etwas weni­ger ste­ril als in den Moxy Hotels. Teil­wei­se wirkt es aber auch schon etwas überladen.

Inner­halb der öffent­li­chen Räu­me befin­det sich ein klei­ner Bar­ber­shop, der wäh­rend mei­nes Auf­ent­hal­tes aller­dings geschlos­sen war.

me and all hotel Kiel – Zimmer

Mit dem Fahr­stuhl geht es für mich in den vier­ten Stock, wo sich mein Zim­mer befin­det. Die Flu­re machen auf mich einen sehr düste­ren Ein­druck, es wur­de viel mit der Far­be Schwarz gear­bei­tet und dazu gibt es die Bau­lam­pen zur Beleuch­tung. Dadurch sind auch die Zim­mer­num­mern, zumin­dest auf der Sei­te mit der schwar­zen Wand, etwas schwer zu lesen. Das ist defi­ni­tiv der Teil des Hotels, der mir am wenig­sten gefällt.

Emp­fan­gen wer­de ich im Zim­mer von der glei­chen, schwar­zen Far­be, die aller­dings hier zum Glück nur im Vor­raum ver­wen­det wur­de. Das Design ist sehr offen gestal­tet. Hin­ter der Tür neben dem Ein­gang befin­det sich gleich die Toilette.

Anson­sten wur­den inter­es­san­te Design­ele­men­te ver­wen­det, wie die­se Dreh­schal­ter, mit denen das Licht im gan­zen Zim­mer regu­liert wer­den kann.

Der erste Blick ins Zim­mer zeigt einen kom­pak­ten Raum, der aber in hel­le­ren Far­ben und mit viel Holz gestal­tet wur­de. Schwarz fin­det sich hier ledig­lich rund um den Flachbildfernseher.

Das Dop­pel­bett hat lei­der kei­ne durch­ge­hen­de Matrat­ze und ist für mei­nen Geschmack auch ein wenig fest. Aus­rei­chend Kis­sen in ver­schie­de­nen Grö­ßen sind aber vor­han­den, was ich sehr ange­nehm fin­de. Auch an Steck­do­sen neben dem Bett wur­de in die­sem moder­nen Haus gedacht.

Anson­sten gibt es im Schlaf­zim­mer nur den Fern­se­her an der Wand und einen klei­nen Hocker. Einen Tisch oder gar Arbeits­flä­che sucht man ver­ge­bens. Ledig­lich im Fen­ster­rah­men gibt es noch eine klei­ne Sitzbank.

Im Ein­gangs­be­reich gibt es ein offe­nes Regal, das die ein­zi­ge Abla­ge­mög­lich­keit im Zim­mer ist. Hier kann ich den Kof­fer auf­klap­pen, Klei­dung auf­hän­gen, geht aller­dings nur an den Haken, die an Sei­len ange­bracht sind. Dazu gibt es eine Kaf­fee­ma­schi­ne, etwas, das ver­gleich­ba­re Hotels in die­sem Seg­ment nicht bie­ten. Eben­so posi­tiv ist der klei­ne Kühl­schrank, des­sen Inhalt sogar im Zim­mer­preis inklu­diert ist.

Die Innen­wand, die Ein­gangs­be­reich und Schlaf­raum trennt, ist teil­wei­se offen und in der Mit­te befin­det sich ein Spie­gel. Direkt auf der ande­ren Sei­te ist das Wasch­becken zu fin­den, das sozu­sa­gen frei im Raum steht.

Die Toi­let­te ist, wie schon ein­gangs erwähnt, in einem sepa­ra­ten Raum, der sich gleich neben dem Ein­gang befin­det. Posi­tiv ist, dass bei die­sem Design die Dusche zumin­dest nicht offen im Zim­mer steht, son­dern sich in einem wei­te­ren klei­nen Raum befin­det, des­sen Zugang neben dem Wasch­becken liegt. Das Wasch­becken selbst ver­fügt über etwas Abla­ge­flä­che, ist für mei­nen Geschmack aber etwas flach, sodass es leicht spritzt.

Mit Hygie­ne­pro­duk­ten ist das Zim­mer sehr spär­lich bestückt. Es gibt ledig­lich die­se Spen­der mit einem Pro­dukt, das sowohl zum Duschen, als auch zum haa­re waschen genutzt wer­den soll.

me and all hotel Kiel – Fitness und Sauna

Im Hotel kann man sich Fahr­rä­der aus­lei­hen und es gibt einen ange­schlos­se­nen Fit­ness­raum mit Sau­na. Bei­des habe ich wäh­rend mei­ner kur­zen Über­nach­tung aber nicht genutzt.

me and all hotel Kiel – Bar und Restaurant

Im Erd­ge­schoss befin­det sich auch eine Bar mit ange­schlos­se­nem Restau­rant. Am Abend wer­den hier eini­ge leich­te Spei­sen und Snack sowie Geträn­ke ser­viert. Ich habe den Hot Dog gete­stet, der sehr gut geschmeckt hat.

Bei schö­nem Wet­ter besteht auch die Mög­lich­keit, die Lie­ge­stüh­le und Strand­kör­be mit Blick auf das Kie­ler Hörn zu nut­zen. Aller­dings befin­det sich zwi­schen Hotel und Was­ser eine viel befah­re­ne Stra­ße, sodass es recht laut sein kann.

me and all hotel Kiel – Frühstück

Das Früh­stück wird jeden Mor­gen eben­falls im Erd­ge­schoss ser­viert und kann zur Zim­mer­ra­te dazu­ge­bucht wer­den, sofern es noch nicht inklu­diert ist. Posi­tiv für ein Hotel des Seg­ments ist, dass es auch eine gute Aus­wahl an war­men Spei­sen gibt.

Beson­ders inter­es­sant fin­de ich das Geschirr am Früh­stücks­buf­fet, das anstel­le von schnö­dem Weiß mit mari­ti­men Moti­ven aufwartet.

Die Aus­wahl und Qua­li­tät der Spei­sen ist gut und sogar gesun­de Alter­na­ti­ven wer­den ange­bo­ten. Für ein Hotel, dass auf der Ebe­ne von Moxy, Hamp­ton oder Motel One ange­ord­net ist, fin­de ich das Früh­stück sogar als außer­or­dent­lich gut und umfangreich.

me and all hotel Kiel – Fazit

Mir hat mein Auf­ent­halt im me and all hotel in Kiel gut gefal­len. Es gab zwar eini­ge Design­ele­men­te, die mich etwas gestört haben. Das wür­de mich aber nicht davon abhal­ten, in einem Hotel die­ser Ket­te wie­der zu über­nach­ten. Seit­dem Hyatt die Lind­ner Hotels und damit auch die­se Ket­te über­nom­men hat, wur­den die me and all hotels auch in das Hyatt Pro­gramm inte­griert, sodass man im Hotel auch Punk­te sam­meln und ein­lö­sen sowie Sta­tus­näch­te sam­meln kann.

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Betty

Es gibt nichts, was ich mehr liebe als die Welt zu bereisen. Immer mit dabei ist meine Kamera, wenn ich spannende Abenteuer erlebe und neue Reiseziele erkunde. Das Reisen bereitet mir so viel Freude, dass ich nun auch meine Leser an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen möchte.

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