Sheraton La Caleta Resort & Spa, Teneriffa

Das Sheraton La Caleta Resort & Spa ist ein fünf-Sterne-Hotel an der Südküste von Teneriffa und gehört durch seine Zugehörigkeit zu Marriott zu den wenigen Punktehotels auf der Insel. Leider habe ich kürzlich erfahren, dass das Hotel bereits Ende Juni 2022 für längere Zeit schließen und nach seiner Renovierung wohl nicht mehr als Hotel der Marriott Gruppe angeboten werden wird. Ob sich das wirklich bewahrheitet, wird sich zeigen. Ich möchte trotzdem einen kleinen Einblick in dieses schöne Hotel gewähren, das bisher wirklich ein exzellenter Punktedeal sein konnte.

Sheraton La Caleta Resort & Spa, Teneriffa – Lage

Das Sheraton Hotel befindet sich in Adeje an der Südküste von Teneriffa und direkt am Atlantischen Ozean. In direkter Nachbarschaft befinden sich weitere große Hotelkompelxe wie das Riu Hotel oder das H10 Hotel. Vom Flughafen ist das Hotel gut über die Inselautobahn in rund zwanzig Minuten zu erreichen.

Für Urlauber mit Mietwagen bietet das Hotel eine Parkgarage, die allerdings mit zehn Euro pro Tag zu Buche schlägt. Vor dem Hotel gibt es allerdings an diversen Nebenstraßen auch kostenlose Parkplätze.

Sheraton La Caleta Resort & Spa, Teneriffa – Check-in und Lobby

Nachdem ich meinen Mietwagen also auf einem öffentlichen Parkplatz vor dem Hoteleingang abgestellt habe, gehe ich auf direktem Weg in das Hotel und gelange so in die Lobby. Diese erstreckt sich über zwei Stockwerke und macht einen recht imposanten Eindruck.

Linke Hand befindet sich die Rezeption, wo ich etwas steif gegrüßt werde. Insgesamt ist der Check-in etwas weniger freundlich um umfassend, als ich ihn im Sheraton Hotel auf Fuerteventura erlebt habe. Es wird mir weder für meine Loyalität zu Marriott gedankt, noch wird ein Upgrade erwähnt (das ich aber bekommen habe, doch dazu später mehr).

Die weitere Lobby besteht aus einigen Sitzbereichen und einer großen Fensterfront, die viel Tageslicht hereinlässt.

Sheraton La Caleta Resort & Spa, Teneriffa – Zimmer

Mit der Zimmerkarte in der Hand fahre ich zunächst in den vierten Stock, wo sich mein Zimmer befinden soll. Ich bin gespannt, wo ich untergebracht sein werden, denn der Mitarbeiter hatte nichts von einem Upgrade erwähnt und ich habe ein Zimmer der günstigsten Kategorie gebucht. Die vierte Etage ist allerdings schon ein erstes Indiz dafür, dass es dabei wohl nicht geblieben ist, denn Gartenblick ist hier eher unwahrscheinlich.

Zunächst stehe ich in meinem Zimmer in einem langen Flur, von dem rechts eine Tür ins Bad abgeht und links ist ein mehrteiliger Einbauschrank zu finden.

Im Schrank sind neben Bademänteln und Slippern auch eine Kaffeemaschine, ein Wasserkocher sowie ein Kühlschrank zu finden.

Der erste Blick ins Zimmer zeigt einen elegant eingerichteten Raum, in dem man sich auf jeden Fall wohlfühlen kann.

Das zentrale Element ist natürlich das Doppelbett, das sehr bequem ist und über ausreichend Kissen verfügt. Einziges Problem sind die fehlenden Steckdosen, was zeigt, dass das Hotel schon etwas älter ist. Allerdings gibt es zumindest eine USB-Buchse am Radiowecker.


An der gegenüberliegenden Wand befinden sich eine Kofferablage, der Schreibtisch, eine Kommode sowie der Flachbildfernseher.

Auf dem Schreibtisch stehen zwei Fläschchen Desinfektionsmittel sowie Desinfektionstücher bereit. Ansonsten gibt es aber keinerlei Begrüßung. Weder eine Karte noch eine kleine Aufmerksamkeit stehen bereit. Das bin ich aus den Hotels auf Mallorca oder Fuerteventura anders gewohnt.

Am Fenster stehen schließlich noch zwei Sessel und ein kleiner Tisch.

Das absolute Highlight für mich ist aber der Balkon. Hier wird ganz schnell klar, dass ich auf jeden Fall ein Upgrade bekommen habe, denn ich kann wunderschön aufs Meer blicken und am Horizont sogar die Nachbarinsel Gomera sehen.

Besonders am Abend ist der Ausblick von meinem Balkon einfach wunderschön.

Zurück im Zimmer bleibt noch ein Blick ins Bad, das sehr geräumig ist und über zwei Waschtische, Badewanne, Dusche sowie eine abgetrennte Toilette verfügt.

Etwas seltsam sind die zusammengewürfelten Hygieneprodukte, die größtenteils von einer No Name Marke sind und nicht besonders gut. Das habe ich so in einem Sheraton noch nie erlebt und es scheint fast, als wenn man schon Monate vorher keine regulären Produkte mehr hat und sich bereits auf die Schließung vorbereitet hat.

Insgesamt habe ich aber ein sehr schönes Zimmer bekommen, in dem ich mich so richtig wohlgefühlt habe. Nur schade, dass doch recht wenig für Status-Gäste getan wurde, was ich auf Fuerteventura ganz anders erlebt habe.

Sheraton La Caleta Resort & Spa, Teneriffa – Restaurants und Bar

Das Sheraton Hotel verfügt über mehrere Bars und Restaurant, die ich aber aufgrund der Kürze meines Besuchs kaum genutzt habe. Ich nutze während meines Aufenthaltes lediglich die schöne Lobbybar, die besonders durch ihre große Außenterrasse besticht.

Dazu gibt es noch zwei À la carte Restaurants, die aber nur an bestimmten Tagen geöffnet sind, sowie ein Buffet Restaurant, das vor allem von den Gästen mit Halbpension frequentiert wird.

Sheraton La Caleta Resort & Spa, Teneriffa – Fitness und Spa

Das Hotel verfügt lediglich über ein recht kleines Fitnesscenter, das leider über keinerlei Tageslicht verfügt und so recht bedrückend und nicht sehr einladend wirkt.

Dazu gibt es einen großen Spabereich mit Innenpool, Sauna und verschiedenen Behandlungsräumen.

Sheraton La Caleta Resort & Spa, Teneriffa – Pools und Strand

Das Highlight des Hotels ist eine schöne Pool- und Gartenlandschaft, die sich vom Hotelgebäude bis zum Meer erstreckt. Hier wird jede Menge Freizeitspaß für Groß und Klein geboten.

Mehrere Pools laden zum Schwimmen und Entspannen ein. Überall gibt es auch Liegen und viele Sonnenschirme.

Rund um die Pools befindet sich eine schön angelegte Gartenanlage, die zu kleinen Spaziergängen einlädt.

Zum Meer und der Strandpromenade hat das Sheraton einen weiteren Ausgang, der mit dem Zimmerschlüssel geöffnet werden kann.

Direkt vor dem Hotel gibt es zwar kein Strand, aber nur ein paar Meter weiter befindet sich einer der berühmten schwarzen Strände der Insel.

Wer nicht an den Strand will, kann einen Bummel auf der Strandpromenade übernehmen, die direkt an der Küste entlang läuft.

Sheraton La Caleta Resort & Spa, Teneriffa – Fazit

Mir hat mein Aufenthalt im Sheraton La Caleta Resort & Spa gut gefallen. Auch wenn die Anlage schon ein paar Jahre älter ist, so ist sie doch sehr gut in Schuss gewesen. Ich finde es sehr schade, dass das Hotel geschlossen wird und anschließend vielleicht nicht mehr zu Marriott gehören wird. Die Möglichkeit, während der Ferien hohe Preise mit Punkten abzufangen, war schon ein sehr guter Deal.

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Betty

Es gibt nichts, was ich mehr liebe als die Welt zu bereisen. Immer mit dabei ist meine Kamera, wenn ich spannende Abenteuer erlebe und neue Reiseziele erkunde. Das Reisen bereitet mir so viel Freude, dass ich nun auch meine Leser an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen möchte.

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