Radisson Blu Hotel, Rostock (2017)

Die Aus­wahl von guten Hotels in Rostock ist rela­tiv über­sicht­lich. Eines der ersten Hotels am Platz in der histo­ri­schen Innen­stadt ist das Radis­son Blu Rostock.

Das Hotel wirbt mit gro­ßen Zim­mern, schö­nem Blick sowie kosten­lo­sem Inter­net und wird als vier-​Sterne Haus geführt. Eröff­net wur­de das Radis­son Blu am 1. August 2005 und ver­fügt ins­ge­samt über 251 Zimmer.

Das Hotel hat eine klei­ne aber fei­ne Lob­by, in ver­schie­de­ne Sitz­ge­le­gen­hei­ten sowie die Bar unter­ge­bracht sind. Durch die Decken­hö­he wirkt der Raum groß­zü­gig und einladend.

Gleich links dane­ben und unmit­tel­bar gegen­über des Ein­gangs befin­det sich der Check-​in. Ich wer­de von einer net­ten Dame ein­ge­checkt, die mir die Mel­de­kar­te zur Unter­schrift vor­legt und sich auch dar­um küm­mert, dass mei­ne Miles&More Kar­te im System ist. Inner­halb weni­ger Minu­ten habe ich mei­nen Zim­mer­schlüs­sel in der Hand.

Mit dem Fahr­stuhl fah­re ich in die sech­ste Eta­ge zu mei­nem Zim­mer, das auf den ersten Blick sehr ein­la­dend und kom­for­ta­bel wirkt. Es wird von einem gro­ßen Dop­pel­bett domi­niert, das lei­der kei­ne durch­ge­hen­de Matrat­ze hat.

In der Ecke zwi­schen Bett und Fen­ster gibt es einen ein­zi­gen Ses­sel. Da das Zim­mer als Dop­pel­zim­mer ver­kauft wird, ist das etwas wenig. Für die zwei­te Per­son wür­de nur der Schreib­tisch­stuhl übrig bleiben.

Gegen­über dem Bett befin­det sich ein klei­ner Schreib­tisch, der auch als Fri­sier­tisch genutzt wer­den kann. Der Stuhl ist für län­ge­res Arbei­ten aber eher unbe­quem und die ein­zi­ge Sitz­ge­le­gen­heit neben dem Sessel.

Gleich neben dem Schreib­tisch befin­det sich ein Flach­bild­fern­se­her mitt­le­rer Größe.

Im Schrank unter dem Fern­se­her befin­den sich ein klei­ner Safe, die Mini­bar sowie ein Wasserkocher.

Dane­ben gibt es eine Kof­fer­ab­la­ge. Anson­sten kön­nen wei­te­re Gepäck­stücke nur auf dem Boden oder im Schrank depo­niert werden.

Gleich neben der Ein­gangs­tür und gegen­über des Bades befin­det sich ein Wandschrank.

Neben Klei­der­bü­geln und diver­sen Abla­gen sind dar­in ein Bügel­eisen mit Bügel­brett, ein Hosen­büg­ler sowie ein Haar­föhn zu finden.

Das Zim­mer hat einen schö­nen Blick auf die Lan­ge Stra­ße und die War­now, ist aber genug schall­iso­liert, sodass man kaum Lärm wahrnimmt.

Gleich rechts neben der Ein­gangs­tür befin­det sich das Bade­zim­mer, das recht klein ist. Es gibt eine Dusch-​Badewannen-​Kombination sowie ein Wasch­becken mit Kosmetikspiegel.

Auf dem Wasch­tisch befin­den sich Hygie­ne­ar­ti­kel von thisworks.

Rechts neben dem Wasch­becken ist die Toi­let­te zu finden.

Etwas ent­täu­schend fin­de ich, dass vie­le der Möbel schon sehr abge­grif­fen und abge­wohnt wir­ken. Die Zim­mer des Hotels brau­chen drin­gend eine Reno­vie­rung, damit man sich hier wei­ter­hin wie in einem 4‑Sterne-​Haus fühlt und der Preis gerecht­fer­tigt ist. Das WLAN ist jedoch schnell und zuverlässig.

Zu mei­nem Zim­mer­preis gehört auch das Früh­stück, das im Hotel­re­stau­rant Oste­ria ser­viert wird. Es gibt ein Buf­fet sowie eine Sta­ti­on, an der man sich Eier bra­ten las­sen kann. Lei­der ist das Ange­bot etwas über­sicht­lich und am Mor­gen ist das Restau­rant sehr voll, sodass es am Buf­fet zu Schlan­gen und War­te­zei­ten kommt.

Fazit: Das Radis­son Blu Rostock ist ein soli­des Stadt­ho­tel. Die öffent­li­chen Berei­che sind sehr schön und ein­la­dend. Die Zim­mer zei­gen jedoch bereits deut­li­che Gebrauchs­spu­ren und es ist davon aus­zu­ge­hen, dass sie in den zwölf Jah­ren, in denen das Hotel geöff­net ist, noch nicht reno­viert wur­den. Das Per­so­nal war durch­weg sehr freund­lich und das WLAN im gesam­ten Haus schnell und kosten­los. Etwas ent­täu­schend war das Früh­stücks­buf­fet, das etwas wenig Aus­wahl hat­te und recht über­füllt war.

Anmer­kung: Inzwi­schen wur­de das Hotel kom­plett reno­viert und ich war 2022 wie­der zu Gast. Das neue Review ist eben­falls online.

Radis­son Blu Hotel, Rostock – die Wie­der­ho­lung (2022)

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Betty

Es gibt nichts, was ich mehr liebe als die Welt zu bereisen. Immer mit dabei ist meine Kamera, wenn ich spannende Abenteuer erlebe und neue Reiseziele erkunde. Das Reisen bereitet mir so viel Freude, dass ich nun auch meine Leser an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen möchte.

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