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Neuer Markt und St. Marien Kirche, Rostock

In Rostock bin ich öfter unterwegs und habe auch schon einige interessante Orte der Hansestadt vorgestellt. Immer wieder schön ist es, durch die historische Altstadt mit ihren für die Hanse typischen Häusern zu spazieren. Mitten in diesem Ensemble befindet sich die Kirche St. Marien, die ich zum ersten Mal besucht habe.

Ich beginne meinen kleinen Rundgang vor dem Rostocker Rathaus am Neuen Markt, das einer der bedeutendsten Profanbauten des Ostseeraums ist und dessen Ursprünge bis auf das 13. Jahrhundert zurückgehen.

Vom Rathaus laufe ich einmal quer über den Neuen Markt, der einer der drei historischen Marktplätze der Hansestadt ist. Nahezu quadratisch angelegt, sind hier noch teilweise die für die Hanse typischen Kaufmannshäuser erhalten. 

Gleich hinter den Häusern des Neuen Marktes liegt die evangelische Hauptkirche St. Marien, die in der norddeutschen Backsteingotik errichtet wurde. Mir dem Bau der heutigen dreischiffigen Basilika wurde 1290 begonnen und die Arbeiten konnten im 15. Jahrhundert abgeschlossen werden.

Die Kirche St. Marien ist besonders für ihre reiche Ausstattung bekannt. Der hölzerne Hochaltar wurde um 1720 vom Berliner Baudirektor Christian Rudolph Stoldt entworfen. Die heutige Orgel wurde um 1770 vom Orgelbauer Paul Schmidt errichtet, doch davon ist nur noch die Verzierung erhalten. Die Orgel selbst wurde immer wieder restauriert und ausgetauscht, zuletzt 1938 durch die Firma Sauer aus Frankfurt/ Oder.

Im nördlichen Quergang steht hingegen der ehemalige Hochaltar der Nicolaikirche, der im 15. Jahrhundert in Rostock geschnitzt wurde.

Ein Blick nach oben zeigt das historische Sterngewölbe, das von der zentralen Vierung in die Seitengewölbe reicht.

Ein wahres Kunstwerk ist auch die Kanzel der Kirche, die um 1574 vermutlich vom aus Antwerpen stammenden Bildhauer Rudolf Stockmann geschaffen wurde. Der Schalldeckel wurde jedoch erst im Jahr 1723 angebaut.

In der Kirche zu bewundern sind auch die zwei ältesten Glocken, die bereits 1300 bzw. 1409 gegossen worden sind.

Nachdem ich die Kirche wieder verlassen habe, schaue ich mir noch die Skulpturen auf dem Kirchenvorplatz an.

Schließlich lande ich auf der Langen Straße, die bereits seit 1979 als Gesamtwerk unter Denkmalschutz steht.

Dieser kleine Stadtrundgang endet schließlich am Modell der Altstadt von Rostock, in dessen Mitte noch einmal die Kirche St. Marien zu sehen ist.

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