Beachy Head, South Downs National Park

Beachy Head ist mit sei­nen 162 Metern Höhe der höch­ste aller eng­li­schen Krei­de­fel­sen. Sein Name hat nichts mit dem eng­li­schen Wort für Strand (Beach) zu tun. Er stammt vom fran­zö­si­schen Wort Beau­chef ab, was so viel wie schö­nes Kap bedeu­tet. An Beachy Head, das Teil des South Downs Natio­nal Park ist, schlie­ßen sich auch die berühm­ten Seven Sisters an.

51 - Beachy Head Cliffs

Zuerst fah­re ich auf einer Land­stra­ße durch lieb­li­che Hügel, die nur ab und zu ganz kurz einen Blick auf die strah­lend wei­ßen Klip­pen frei­ge­ben. Ich erah­ne zunächst nur, wie schön es hier ist. Dann ent­decke ich einen Park­platz und bie­ge ab. Das Visi­tor Cen­ter hat zwar schon zu, aber so spa­re ich mir auch die Park­platz­ge­bühr, denn die wird nur vor 18 Uhr erho­ben. Ich lau­fe zum Klip­pen­rand und das Pan­ora­ma hier ver­schlägt mir fast die Sprache.

46 - Beachy Head Cliffs

Ich gehe auf eine Aus­sichts­platt­form und sehe, dass von hier Trep­pen zum Strand füh­ren. Die neh­me ich dann auch gleich mal in Angriff.

47 - Beachy Head Cliffs

Der Strand unten besteht aller­dings aus recht gro­ßen, vom Meer abge­schlif­fe­nen Stei­nen. Gut dass ich festes Schuh­werk anha­be, denn das Lau­fen hier ist nicht gera­de einfach.

48 - Beachy Head Cliffs

Ich lau­fe wei­ter Rich­tung Meer, wo gera­de Ebbe herrscht. Ein gro­ßer Teil des Mee­res­bo­dens ist zu sehen. Sowas fas­zi­niert mich ja immer, denn so oft habe ich kei­ne Gele­gen­heit ech­te Geh­zei­ten zu beob­ach­ten. Auf den Stei­nen ist es durch die Algen ganz schön glit­schig und ich muss auf­pas­sen, wohin ich tre­te. Trotz­dem lau­fe ich ein gan­zes Stück hinaus.

50 - Beachy Head Cliffs

Der Blick auf die Klip­pen von hier lässt mich die gan­ze Anstren­gung aber schnell ver­ges­sen. Es ist ein­fach traum­haft schön.

52 - Beachy Head Cliffs

Am Beachy Head gibt es seit 1831 auch einen Leucht­turm. Um den zu besu­chen, fah­re ich ein Stück wei­ter zu einem ande­ren Park­platz. Dann geht es zu Fuß wei­ter. Ein Blick zurück zeigt mir ein traum­haf­tes Pan­ora­ma. Der Leucht­turm im Meer wur­de im Okto­ber 1902 fer­tig­ge­stellt und sein Licht ist über 26 See­mei­len weit zu sehen. Das klei­ne schwar­ze Auto in der Bild­mit­te ist übri­gens mein Mietwagen.

53 - Beachy Head Cliffs

Schließ­lich errei­che ich das Bel­le Tout Light­house, dass hier 1831 als ersten Leucht­turm errich­tet wur­de. Seit 1902 ist es jedoch ein Pri­vat­haus, denn es wur­de nach dem Bau des Leucht­turms vor der Küste nicht mehr benötigt.

55 - Belle Tout Lighthouse

Auch auf dem Rück­weg habe ich wie­der einen schö­nen Blick auf den neu­en Leucht­turm und die Klippen.

56 - Beachy Head Cliffs

Selbst auf der Fahrt zurück nach East­bourne habe ich immer wie­der schö­ne Land­schaft neben der Stra­ße und schließ­lich noch einen tol­len Blick auf East­bourne selbst.

54 - Beachy Head Cliffs

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Betty

Es gibt nichts, was ich mehr liebe als die Welt zu bereisen. Immer mit dabei ist meine Kamera, wenn ich spannende Abenteuer erlebe und neue Reiseziele erkunde. Das Reisen bereitet mir so viel Freude, dass ich nun auch meine Leser an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen möchte.

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