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Paradise Found

Tag 18/ 19: Sonntag, 26. März 2017/ Montag, 27. März 2017
Leaving the Dream – Los Angeles nach Berlin

“The best education I have ever received was through travel.” – Lisa Ling

Nun ist er also da, mein letzter Tag. Auch heute werde ich von der Sonne und blauem Himmel begrüßt. So hält es mich nicht lange im Hotel. Ich belade mein Auto ein letztes Mal und bin bald wieder auf dem Interstate. Noch ein Stück weiter nach Westen geht es, genauer gesagt nach Encino, wo ich eine weitere der kalifornischen Ranchos besuchen möchte.

Ranchos gehören zu Kalifornien wie der Goldrausch oder der Pazifik. Und etwa ein halbes Dutzend der Ranchos Südkaliforniens habe ich bereits besucht. Eine weitere von ihnen will ich heute sehen, beziehungsweise das, was davon übrig ist. Viel ist es nicht mehr, doch das Haupthaus hat die Zeiten der Veränderung überdauert und lebt nun im Los Encinos State Historic Park weiter.

Viele Tausend Jahre stand an diesem Ort das Dorf Siutcanga, in dem die Tongva lebten. Besiedelt wurde das Gebiet, weil es hier das ganze Jahr über eine Frischwasserquelle gibt. 1769 wurde das Dorf erstmals in den Dokumenten der spanischen Portola Expedition erwähnt. Die Spanier nannten das Gebiet “El Valle de Santa Catalina de Bononia de Los Encinos”, das Tal von der heiligen Catherine von Bononia von den Eichen. Der Ort lag an einer wichtigen Handelsroute zwischen Los Angeles und Santa Barbara und schließlich wurde das Land 1845 von Gouverneur Pio Pico an drei missionierte Indianer übergeben, Ramon, Francisco und Roque.

Im Garnier Building befindet sich heute ein kleines Museum. Auch das Besucherzentrum ist hier angesiedelt. Das Gebäude wurde erst nach 1868 errichtet, als die Franzosen Eugene und Philipe Garnier Rancho Los Encinos gekauft hatten.

Das älteste Gebäude ist dieses Adobe, das 1849 von Don Vincente de la Ossa erbaut wurde, der das Land zuvor erworben hatte. Einst war Rancho Los Encinos mehr als 17 km² groß, heute sind nur noch gute 7.500 m² davon als State Park erhalten. Der Rest des Landes wurde in späteren Jahren verkauft und ist heute dicht besiedelt. Von den weiten Flächen, auf denen zunächst Pferde und Schafe grasten und später Ackerbau betrieben wurde, ist nichts mehr zu sehen.

Acht Räume umfasst das de la Ossa Adobe, in denen heute die Geschichte der Bewohner von Rancho Los Encinos erzählt wird. Über die Jahrzehnte wechselte das Land oft den Besitzer und neue Familien zogen in die Gebäude ein.

Von einigen Familien sind auch persönliche Stücke ausgestellt. Besonders viel ist von Simon und Juanita Gless erhalten geblieben, die hier 1886-89 lebten. Sie waren auch die letzten Besitzer, die die Rancho in ihrer gesamten Größe verkauften. Danach begann die langsame Zerstückelung des Lands und die Errichtung von Städten.

Los Encinos State Historic Park wurde, wie viele andere Orte im San Fernando Valley, hart vom Northridge Erdbeben im Jahr 1994 getroffen. Es gab massive Schäden und dauerte Jahre, bis der Park wieder öffnen konnte.

Neben den Häusern gibt es noch einen kleinen Orangenhain auf dem Grundstück. Hier, im Schatten der Bäume, stehen auch Picknicktische und laden zum Verweilen ein.

Erhalten geblieben ist auch die kleine Schmiede der Rancho. Da die Anwesen meist weit ab des nächstens Ortes lagen, fertigte und reparierte man selbst. Jede Rancho, oder auch die Missionen, besaßen so ein Gebäude.

Gleich neben dem heutigen Eingang steht noch ein weiteres historisches Gebäude, in dem früher Lebensmittel für die Rancho aufbewahrt wurden.

Bereits zwei Mal, in 2008 und 2012, stand der kleine State Park auf einer Liste der Parks, die wegen Geldmangels der kalifornischen Regierung geschlossen werden sollten. Bisher konnte das jedoch immer abgewendet werden und so kann man dieses Stück kalifornische Geschichte auch weiterhin erleben.

Für mich aber heißt es jetzt erst einmal weiterfahren nach Süden – mein Ziel ist Downtown Los Angeles. Ich habe mich entschieden einmal wieder an der Olvera Street vorbeizuschauen. Dort war ich schon viele Jahre nicht mehr, es müssen mehr als 10 sein, wenn ich richtig rechne und so wird es Zeit mal zu schauen, was sich dort so alles verändert hat.

Ich parke mein Auto gegenüber der Union Station. Von hier sind es nur wenige Schritte bis zur Olvera Street, doch dieser Weg ist nicht sehr schön. Ich kann mich nicht erinnern, dass das früher (also so vor 15 Jahren) schon so war, aber in den letzten Jahren ist das Gebiet hier irgendwie zu einem Sammelpunkt für Obdachlose geworden. Also nicht die Olvera Street, aber eben leider das Gebiet drumherum. Das ist schon sehr erschreckend, was man hier zu sehen bekommt.

Schließlich erreiche ich die Olvera Street oder besser gesagt das El Pueblo de Los Angeles Historical Monument. Herzstück des Gebietes sind einige historische Gebäude sowie ein mexikanischer Markt, der bereits 1930 gegründet wurde. Es ist noch immer recht nett, aber irgendwie vermisse ich auch hier die traditionellen mexikanischen Kleinigkeiten, wie Papierblumen, die es vor 20 Jahren noch überall zu kaufen gab. Jetzt gibt es viel mehr Klimbim und Tourinepp.

Ich bin aber auch nicht zum Shopping hier, sondern um mir einige der historischen Gebäude anzusehen. Zuerst gehe ich zum Avila Adobe, dem wohl ältesten Haus von Los Angeles. Es wurde 1818 für Francisco José Avila erbaut, der aus Sinaloa in Mexiko kam und 1810 Bürgermeister von Los Angeles wurde. Die Nachfahren der Familie lebten bis 1868 im Haus. Danach wurde es vermietet und verfiel Zusehens. 1926 sollte es schließlich abgerissen werden und wurde buchstäblich in letzter Minute gerettet. Heute ist es so eingerichtet, wie ein mexikanischer Haushalt im Jahr 1840 ausgesehen hat.

Ich laufe weiter die Olvera Street entlang und schaue mir die Auslagen der Händler an. Kaufen tue ich aber nichts. Zwischen den Läden gibt es auch einige kleine Restaurants, die viele Besucher anziehen.

Schließlich erreiche ich die Plaza, den Ort, an dem die Olvera Street beginnt und um den zahlreiche historische Gebäude zu finden sind. Eines der jüngsten ist die Plaza Methodist Church, die erst 1926 auf dem Gelände von Augustin Olvera erbaut wurde.

Und dann stehe ich vor dem Gebäude, das den Ausschlag für den heutigen Besuch gegeben hat, dem Pico House. Erbaut wurde es 1869 von Pio Pico, eben jenem Herrn, der einst Gouverneur von Kalifornien war und dessen Haus ich am Beginn dieser Reise besucht habe. Das dreistöckige Haus war damals das erste Grand Hotel von Los Angeles und hatte 82 Zimmer sowie Bäder und Toiletten auf jeder Etage. Leider kann man es nur von außen besichtigen.

Die alten Geschäftshäuser hier sind alle wunderschön restauriert und doch ist es irgendwie seltsam hier. Während aus einer Kirche nebenan gerade eine große Hochzeitsgesellschaft kommt und sich auf der Plaza die Touristen tummeln, bekommt man nur wenige Meter weiter das ganze Elend der Stadt zu sehen.

Aber zurück zu den Gebäuden an der Plaza, zu denen auch das Plaza Firehouse gehört. 1884 erbaut war hier die erste Feuerwehr von Los Angeles stationiert und im Museum sind heute verschiedene historische Feuerwehrfahrzeuge ausgestellt.

Gleich um die Ecke liegt das Chinese American Museum. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehörte das ganze Gebiet hier zu Chinatown, bevor ab 1954 der Park eingerichtet wurde. Das kleine Museum erzählt die Geschichte der chinesischen Einwanderer und wie sie sich ihren Platz in der amerikanischen Gesellschaft erkämpften.

Ich drehe um und laufe zurück zur Olvera Street, denn bevor ich zum Auto zurückgehe, will ich noch ein letztes Haus besichtigen.

Das Sepulveda Haus beherbergt noch heute Geschäfte, die ihre Waren den Touristen anbieten, die die Olvera Street besuchen. Im hinteren Bereich des Hauses aber liegt ein kleines Museum, das die Wohnräume von Mrs. Sepulveda zeigt, die hier einst eine Pension betrieb, nachdem sie das Haus 1887 erbauen ließ.

Dann mache ich mich auf den Weg zurück zum Parkplatz. Spontan entscheide ich mich aber noch in die Union Station zu gehen. Bestimmt 15 Jahre war ich nicht mehr hier, vielleicht sogar länger, doch das 1939 eröffnete Gebäude erstrahlt noch immer im alten Glanz. Es gehört zu den wunderschönen Bahnhöfen in den USA, die noch aus einer Zeit stammen, als man das Land mit dem Zug durchquerte. Doch auch heute noch herrscht hier reger Betrieb, denn Amtrak und einige andere Linien betreiben hier um die 80 Abfahrten täglich.

Dann gehe ich aber doch zurück zum Auto. Ich überlege was ich am Nachmittag noch machen kann und komme auf die Idee, das Homestead Museum zu besuchen. Es ist mir schon klar, dass ich nicht mehr alles sehen werde, aber ich bin doch neugierig, was sich dahinter verbirgt. Das Museum befindet allerdings nicht gerade um die Ecke und so fahre ich noch einmal zurück in Richtung Osten, bis ich die City of Industry erreiche, wo das Homestead Museum liegt.

Auch dieses Hausmuseum habe ich im Passport2History gefunden. Der Kauf hat sich so gelohnt. Es macht einfach Spaß diese Orte zu entdecken, die ich sonst vielleicht nie gefunden hätte.

Zuerst laufe ich zum El Campo Santo (“The Sacred Ground”). Hier liegt das Familienmausoleum der Workman und Temple Familien, deren Grundstück ich gleich besuchen will. Außerdem, so erfahre ich, sind hier die Gebeine von Pio Pico begraben. So stoße ich nun also ein drittes Mal auf den letzten Gouverneur von Alta California.

Ich laufe zum kleinen Besucherzentrum, wo es die Tickets für die Hausbesichtigung gibt. Auf dem Museumsgelände stehen zwei Wohnhäuser, das Workman House und La Casa Nueva. Beide anzuschauen, schaffe ich heute leider nicht mehr und so kaufe ich ein Ticket für die La Casa Nueva Tour, die als nächstes starten wird.

Die Tour startet am kleinen Pavillon vor dem Museumsgelände und führt zuerst vorbei am ehemaligen Wasserturm. Heute ist hier im Erdgeschoss ein kleiner Souvenirladen untergebracht, in dem ich mich am Ende der Besichtigung noch umsehen kann.

Zuerst kommen wir am Workman House vorbei. Dieses wurde 1841, nach der Ankunft der Workman Familie in Kalifornien, als Adobehaus mit 3 Zimmern erbaut. Die Familie verdiente im Laufe der Jahre immer mehr Geld mit ihrer Ranch, ihren Weinbergen und Getreidefeldern. Um 1870 wurde das Haus schließlich vergrößert und zu diesem typisch amerikanischen Gebäude umgebaut.

Das Glück war der Workman Familie jedoch nicht lange hold und sie mussten Haus und Grundstück verkaufen, als sie in finanzielle Schwierigkeiten kamen. Erst im Jahr 1917 gehörten Haus und Grundstück wieder der Familie, als Walter P. Temple, der durch einen Ölfund zu Geld gekommen war, das Gelände zurückkaufte. Er ließ sich zwischen 1922 und 1927 ein neues Wohnhaus im Spanish Colonial Revival Stil gleich nebenan erbauen – La Casa Nueva. Doch auch diesmal hatte die Familie wenig Glück, denn schon 1930 wurde das Haus zwangsversteigert, da Temple sein ganzes Geld verloren hatte.

Heute aber erstrahlt La Casa Nueva wieder in altem Glanz, denn in den 60ziger Jahren kaufte die City of Industry das Gelände, um hier ein Museum einzurichten. Das Haus wurde aufwendig restauriert und neu eingerichtet, auch mit Originalmöbeln, die Nachkommen der Temple Familie dem Museum überlassen haben.

Im der Halle, die wir als Erstes betreten, hängt dann auch ein Bild von Walter P. Temple. Auch weitere Familienstücke sind hier zu finden.

Das Haus ist in U-Form um einen Innenhof angelegt und wir beginnen die Besichtigung im Esszimmer. Hier fallen mir zum ersten Mal die Buntglasfenster auf, die ich noch an weiteren Stellen im Gebäude entdecken werde. Die Fenster sind wahrscheinlich größtenteils extra für das Haus angefertigt worden, denn viele erzählen Geschichten aus dem Leben der Familie.

Nachdem wir einen Teil des Hauses besichtigt haben, landen wir schließlich im schönen Innenhof. Tropische Pflanzen und ein Springbrunnen geben dem Ganzen eine schöne Atmosphäre.

Auch das “Tepee” bekommen wir zu sehen. Es spielt auf die indianische Familiengeschichte an, denn William Workman heiratete in Taos eine Indianerin, bevor er nach Kalifornien kam. Im Gebäude befand sich das Büro von Walter Temple.

Dann geht es zurück ins Haus, wo wir noch weitere Räume zu sehen bekommen, zu denen auch das Musikzimmer mit seinen außergewöhnlichen Fenstern gehört.

Im Obergeschoss befanden sich die Schlafzimmer, die auf der knapp einstündigen Tour ebenfalls gezeigt werden.

Über einen Laubengang, der mit handgefertigten Kacheln verziert ist, geht es schließlich wieder zurück zu Ausgang. Zu gern hätte ich noch das Workman House gesehen, doch dafür reicht die Zeit nicht mehr und so bleibt das wohl für eine andere Reise auf meiner Liste.

Am späten Nachmittag mache ich mich dann auf den Rückweg. Man weiß ja nie, in welchem Stau man noch landet. Doch wie es immer so ist, wenn man genügend Zeit hat, dann kommt man zügig durch und so bin ich viel zu früh in der Nähe des Flughafens. So biege ich kurzentschlossen noch einmal nach Süden ab und nehme einen kleinen Umweg. Von Long Beach geht es noch einmal in Richtung San Pedro. Hier wird gerade kräftig gebaut, denn die alte Rundbogenbrücke soll durch einen Neubau ersetzt werden, damit noch größere Schiffe den Hafen anlaufen können.

Als nächstes geht es über die Vincent St. Thomas Brücke.

Dann quer durch San Pedro bis zur Palos Verdes Peninsula. Ich halte nicht viel an und fotografiere noch weniger, denn hier war ich schon so oft. Ich genieße einfach nur die Fahrt, die Sonne, das Meer und einen letzten Blick auf grüne Hügel. Wer weiß, wann ich Kalifornien mal wieder so sehen werde.

Endziel der Fahrt ist, wie so oft, wenn ich von LA abfliege, der Dockweiler Beach. Hier parke ich am Straßenrand, schaue noch ein wenig auf den Pazifik und beobachte die startenden Flugzeuge.

Ein bisschen wehmütig bin ich schon, denn in wenigen Stunden werde auch ich hier starten, genauso wie diese Air Berlin Maschine und die Lufthansa, die sich schon jetzt auf den Weg nach Deutschland machen. Viel lieber aber würde ich in einer der Maschinen sitzen, die jetzt auf dem Weg nach Hawaii sind.

Dann wird es Zeit zum Flughafen zu fahren. Als ich das Auto zurückgeben will, fahre ich in gewohnter Manier zu Alamo bis mir einfällt, dass ich ja dieses Mal zu Hertz muss. Dort klappt die Rückgabe zügig und so sitze ich schon kurze Zeit später im Bus zum Tom Bradley Terminal, von dem British Airways abfliegt. Da ich schon online eingecheckt habe und meine Bordkarten bereits auf dem Handy sind, geht die Gepäckabgabe sehr zügig.

Als nächstes muss ich die Security hinter mich bringen, die in diesem Terminal immer etwas chaotisch ist, einfach weil so viele verschiedene Airlines von hier starten und am frühen Abend Hochbetrieb herrscht. Auf dem Weg zum Gate genehmige ich mir noch einen letzten Frozen Yogurt.

Jetzt heißt es warten auf das Boarding. Der A380, der mich nach London bringen soll, steht schon vor den Fenstern.

Das Boarding hier in Los Angeles verläuft dann sehr geordnet. Sogar die Premium Economy steigt separat ein. Das ist super, denn die Gate Agents setzen das auch konsequent durch und schicken Leute zurück. So gibt es überhaupt kein Gedränge, obwohl über 400 Menschen einsteigen wollen.

Meinen Platz finde ich dann wieder ganz schnell in der Premium Economy Kabine auf dem Oberdeck. Kurze Zeit später kommen die Flugbegleiter schon mit einem Begrüßungsgetränk und teilen die Speisekarten aus.

Pünktlich verlassen wir das Gate und starten zunächst gen Westen. Dann geht es in einer großen Linkskurve rund um Los Angeles, bevor wir den langen Flug gen Osten antreten.

Bald darauf wird das Abendessen serviert. Ich habe mich für das Rindfleisch entschieden, das sehr lecker ist. Ich habe selten so ein gutes Stück Fleisch an Bord eines Flugzeuges bekommen.

Den Rest des Fluges verbringe ich zuerst mit einem Film, bevor ich mehrere Stunden verschlafe. Das klappt deutlich besser mit etwas mehr Platz, den ich hier zur Verfügung habe. Über Irland wird dann das Frühstück serviert.

Gleich danach wird die Kabine auch schon für die Landung vorbereitet, doch bevor wir in Heathrow ankommen, vergeht noch etwas Zeit. Erst einmal dürfen wir noch ein paar Ehrenrunden drehen.

Bei wunderschönem Wetter landen wir schließlich in London und ich bin schon ein bisschen traurig, dass ich gleich weiter muss. Da könnte ich es auch noch eine Woche hier aushalten. Zuerst einmal rollen wir aber noch eine Weile bis zum Terminal 5. Dabei passieren wir die Terminal 2 und 3, wo Maschinen aus aller Welt parken.

Im Terminal angekommen, geht dann alles ganz schnell. Da wir im Oberdeck einen eigenen Finger haben und ich recht weit vorn sitze, bin ich schnell von Bord. Während ich so zu meinem neuen Gate laufe, komme ich an diesem Golfsimulator vorbei. Habe ich auf einem Flughafen auch noch nicht gesehen. 

Ziemlich schnell bin ich dann im Hauptterminal und habe noch Zeit bis zu meinem Abflug nach Berlin. Ich stöbere durch ein paar Geschäfte und kaufe auch noch ein paar Kleinigkeiten, bevor ich zu meinem Gate gehe. Es wird schon dunkel draußen, als ich London wieder verlasse und die Landung in Berlin erfolgt dann schon nach Sonnenuntergang.

Ich steige etwas wehmütig aus der Maschine, wie immer, wenn eine Reise mal wieder viel zu schnell vorbei ist und gehe die wenigen Schritte zu Gepäckband. Mein Koffer ist dann auch schnell da und so kann ich kurze Zeit später die Heimfahrt antreten. Damit ist auch diese wunderschöne Reise Geschichte, aber es wird bestimmt nicht die Letzte in mein persönliches Paradies gewesen sein.

Meilen: 110
Wetter: sonnig, 10-22 Grad

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