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Death Valley National Park – Wildrose Canyon Area

Der Death Valley National Park ist einer der trockensten Orte der USA und doch von sehr großer Schönheit und Vielfalt. Tagelang könnte man im Park Neues entdecken und das habe ich auch schon oft getan. Doch gesehen habe ich noch lange nicht alles. Bei meinem letzten Besuch im Februar 2015 habe ich wieder ein anderes Gebiet für mich entdeckt, die Wildrose Canyon Area.

10 - Death Valley NP

Bei Emigrant biege ich von der CA 190 auf die Emigrant Canyon Road ab. Immer höher windet sich die Straße in die Berge hinein.

11 - Death Valley

Schließlich erreiche ich Wildrose, wo ich auf die Wildrose Canyon Road fahre. Die ist nur noch ein Stück geteert, bevor sie ungepflastert immer höher in die Berge führt. Schließlich liegt rechts und links der Straße sogar Schnee.

12 - Wildrose Charcoal Kilns

Ein, zwei Mal zweifle ich, ob ich weiter fahren soll, denn es scheint wirklich einsam hier und die Straße ist nicht überall in bestem Zustand. Besonders die Nässe und das Eis machen das Fahren manchmal schwierig. Doch als mir zwei Autos entgegen kommen, beschließe ich es auch zu probieren. Schließlich erreiche ich das Ende der Straße, wo sogar einige Autos parken.

13 - Wildrose Charcoal Kilns

Beim Aussteigen habe ich einen fantastischen Blick auf die schneebedeckte Sierra Nevada.

14 - Sierra Nevada

Und dann liegen sie endlich vor mir, die Charcoal Kilns. Schon lange wollte ich hier einmal her, doch hat es letztendlich über 15 Jahre gedauert, bis ich mein Ziel erreicht habe.

15- Wildrose Charcoal Kilns

Es ist toll hier zu sei. Ich bin trotz der Autos auf dem Parkplatz ganz allein und beginne die Öfen zu erkunden. Keine Ahnung, wo die Autobesitzer sind, denn ringsum liegt tiefer Schnee. Ob einige trotzdem den Aufstieg auf den Telescope Peak gewagt haben? Der Trail beginnt hier ganz in der Nähe.

16 - Wildrose Charcoal Kilns

Ich jedenfalls untersuche die Öfen von außen und innen. Die Charcoal Kilns wurden von Schweizern entworfen und 1879 von chinesischen Arbeitern errichtet. In ihnen wurde Holzkohle für eine nahe Mine hergestellt. Da die Öfen jedoch nur drei Jahre in Betrieb waren, sind sie die wohl am besten erhaltensten Exemplare im ganzen Westen.

17 - Wildrose Charcoal Kilns

18 - Wildrose Charcoal Kilns

Schließlich mache ich mich aber doch wieder auf den Rückweg. Da ich nun etwas entspannter bin, mache ich auch einige Fotos von der Straße.

19 - Wildrose Charcoal Kilns

20 - Wildrose Canyon

Dann erreiche ich wieder die Kreuzung von Wildrose und Emigrant Canyon Road. Zu gerne wäre ich der Wildrose Canyon Road weiter gefolgt. Das habe ich vor mehr als 10 Jahren mal gemacht und es war ein tolles Erlebnis. Doch leider gab es vor einiger Zeit einen Erdrutsch und die Straße ist seitdem gesperrt. So muss ich denselben Weg zurück, den ich gekommen bin.

21 - Wildrose Canyon

Einige Meilen vor dem Highway 190 entscheide ich mich spontan noch zur Eureka Mine zu fahren. Dazu ist wieder eine Fahrt über eine ungeteerte Piste nötig. Diese hier ist jedoch recht gut in Schuss.

22 - Eureka Mine Road

Zuerst entdecke ich die Überbleibsel der Cashier Mill. 1909 wurde die Mühle gebaut, in der das Erz aus der Eureka Mine verarbeitet wurde. So wurde schließlich das Gold aus dem Gestein herausgetrennt.

23 - Eureka Mine

24 - Eureka Mine

Dann aber fahre ich wirklich zurück zum Highway 190.

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